Von 7,5 bis zu fast 73 Millionen Euro: Bei der Verteilung der TV-Gelder in den Fußball-Bundesligen ergibt sich ein gewaltiges Gefälle bei den Ost-Klubs. Während RB Leipzig sich über Einnahmen von 72,8 Millionen Euro freuen darf, ist Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus mit 7,48 Millionen am anderen Ende der Nahrungskette.

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Die Klubs erhalten vor dem Saisonstart von der Zentrale der Fußball-Bundesliga in Frankfurt die Übersicht der sogenannten Auskehrungen, die der dpa vorliegt. Zwischen den beiden Bundesligen ist die Spanne groß. So bekommt der 1. FC Union Berlin 59,6 Millionen Euro, der abgestürzte Berliner Rivale Hertha BSC muss sich mit 16,8 Millionen Euro begnügen. Für den 1. FC Magdeburg (9,8 Mio.) und Dynamo Dresden (8,8 Mio.) gibt es wie für Cottbus nur einstellige Millionensummen.

TV-Gelder für Fußball-Bundesligisten: komplizierte Formel

Die Summen ergeben sich zum Teil aus der jüngeren Vergangenheit. In den komplizierten Verteilungsschlüssel fließen zu 43 Prozent die Leistungen vorheriger Spielzeiten ein. 50 Prozent der TV-Erlöse werden an die Klubs gleichmäßig ausgezahlt. Diese Verteilung der Erlöse aus der Zentralvermarktung gilt bis 2028/29.

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Der Großteil des verteilten Geldes stammt aus den nationalen Medien-Einnahmen von insgesamt 1,121 Milliarden Euro pro Saison. Ab dieser Saison werden davon 50 Millionen Euro für zentrale Investitionen der Fußball-Bundesliga abgezogen.

dpa/rk