Es war ein aufopferungsvoller Kampf, den Englands Nationalmannschaft im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt geboten hatte. Mit 3:2 hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel Co-Gastgeber Mexiko aus dem Turnier geworfen und war ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft eingezogen. Den spektakulären Erfolg feierten die Engländer mit lautstarken Gesängen vor der Fankurve.

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Harry Kane spürte die Folgen der Einlage noch ein wenig länger. Noch einige Zeit, nachdem er mit seinen Teamkollegen und den mitgereisten Anhängern lauthals „Wonderwall“ gebrüllt hatte, brachte der Angreifer des FC Bayern nur ein Krächzen hervor. „Sorry, meine Stimme ist weg“, versuchte er zu sagen – mit heller Piepsstimme. Immer wieder fasste sich der Torjäger der „Three Lions“ an den Hals.

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Auf die Analyse der wilden 90 Minuten wollte er trotzdem nicht verzichten, schließlich war es im Aztekenstadion ordentlich zur Sache gegangen. Der frühere Dortmunder Jude Bellingham hatte per Doppelschlag (36. und 38.) das 2:0 der Tuchel-Elf erzielt.

Julián Quiñones verkürzte daraufhin (42.). Harry Kane traf schließlich per Foulelfmeter (60.), ehe Raúl Jiménez es noch einmal spannend machte – ebenfalls per Strafstoß, ironischerweise verursacht durch Kane. England rettete den Sieg dramatisch über die Zeit und zog verdient in die Runde der letzten Acht ein.

Kane kämpft erst mit Mexiko-Abwehr, dann mit eigener Stimme

„Es war ein unglaubliches, verrücktes Spiel. Wir haben so gekämpft. Jetzt haben wir gesungen. Es ist unglaublich“, krächzte Torschütze Kane danach ins TV-Mikro und warf schon einmal einen Blick auf das Viertelfinale gegen die von Superstar Erling Haaland angeführten Norweger, die im Achtelfinale Brasilien besiegten: „Wir werden kämpfen.“

Damit war für Kane auch genug gesagt, immer wieder versagte dem Stürmer der Engländer die Stimme. So wollte er es auch dabei belassen: „Ich kann nicht mehr, ich bin sprachlos.“