Die norwegische Fußball-Nationalmannschaft muss in ihrem WM-Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste auf Außenverteidiger Julian Ryerson verzichten. „Er ist für morgen draußen“, sagte Nationaltrainer Stale Solbakken im norwegischen Rundfunk über den Profi von Borussia Dortmund.

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Ryerson war im zweiten Gruppenspiel gegen Senegal (3:2) nach elf Minuten verletzt ausgewechselt worden. Der 28-Jährige wurde durch Marcus Holmgren Pedersen ersetzt – im Vorrundenfinale gegen Frankreich (1:4) spielte allerdings Fredrik Aursnes auf seiner Position rechts hinten.
Solbakken vertraut auf Holmgren Pedersen
„Wir haben Fredrik gut eingespielt, er hat gegen Frankreich eine sehr gute Partie gezeigt“, sagte Solbakken über die mögliche Alternative. Aber auch Holmgren Pedersen habe es gegen Senegal „gut“ gemacht. „Zwischen diesen beiden werde ich mich entscheiden, beide können mit großem Selbstvertrauen ins Spiel gehen“, sagte der Coach.

Ryerson hatte am Montag am Aufwärmen mit der Mannschaft teilgenommen, danach aber ein individuelles Programm absolviert. Norwegen trifft am Dienstag (19 Uhr deutsche Zeit/ARD und MagentaTV) auf die Elfenbeinküste. „Wir sind so gut vorbereitet, wie wir es zu diesem Zeitpunkt des Turniers sein können“, sagte Solbakken bei der Pressekonferenz in Dallas: „Die Jungs sind gut gelaunt, körperlich und mental stark und in guter Verfassung. Sie freuen sich auf das Spiel. Es gibt für uns keine Ausreden.“
Solbakken rechnet mit einem „ausgeglichenen, engen Spiel, bei dem es in beide Richtungen gehen kann.“ Ein Schlüssel zum Erfolg sei es, gegen „eine sehr, sehr körperbetonte Mannschaft“ dagegenzuhalten.
Schlotterbeck-Verletzung belastet BVB
Die Weltmeisterschaft würden Fans von Borussia Dortmund noch nicht als gelungen bezeichnen. Profis wie Carney Chukwuemeka (Österreich) und Daniel Svensson (Schweden) spielen in ihren Teams nur eine Nebenrolle. Und DFB-Spieler Nico Schlotterbeck zog sich im Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste eine schwere Verletzung zu. Der Innenverteidiger fällt rund acht Wochen aus. So eine lange Zwangspause droht Ryerson indes nicht. mit sid




