Was für eine Sensation! Kap Verde hat sich mit einer leidenschaftlichen Leistung ein 0:0 gegen den haushohen Favoriten Spanien erkämpft und für die erste Sensation der WM 2026 gesorgt. Spieler und Fans feierten den Punktgewinn nach Abpfiff frenetisch. Im Internet geht derweil ein Pechvogel, der sich eines Spanien-Sieges wohl sehr sicher war, viral.

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Die Live-Wettplattform „Polymarket“ teilt bei „X“ (vormals Twitter) immer wieder kuriose Wetten. Es handelt sich hierbei um eine Plattform, bei der Nutzer auf verschiedenste Events und Szenarien wetten können, von Sport bis Politik. Immer wieder werden deshalb Rufe von Insiderhandel laut, etwa, wenn es um steigende und fallende Ölpreise oder um die militärische Intervention der USA in Venezuela geht. „Polymarket“ ist deshalb umstritten.

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WM 2026: Tipper setzt eine Million US-Dollar auf Spanien-Sieg

Um 16:57 Uhr, eine Stunde und drei Minuten vor dem Anpfiff des ungleichen Duells zwischen einem der Turnierfavoriten und dem WM-Debütanten, ließ die Plattform verlauten, dass ein Nutzer eine Million US-Dollar auf einen Sieg Spaniens gesetzt hätte. 1.085.943,48 US-Dollar hätte er im Falle des als sehr wahrscheinlich eingestuften Spanien-Erfolgs wiederbekommen sollen.

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In den Kommentaren sammeln sich Mitleid, aber vor allem Häme für den Tipper. Unverständnis über die Höhe des Einsatzes in Relation zu einem möglichen Gewinn von rund 8,5 Prozent dominieren. Zehntausende Nutzer haben den Post zudem mit einem „Gefällt mir“ versehen oder geteilt.

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WM 2026: Spanien muss gegen Saudi-Arabien gewinnen

Spanien steht nun vor den verbleibenden Gruppenspielen gegen Saudi-Arabien und Uruguay schon unter Druck. Einen weiteren Patzer sollte sich das Team von Trainer Luis de la Fuente am Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr, gegen Saudi-Arabien nicht erlauben. Sonst wäre der Druck gegen den nominell stärksten Gruppengegner Uruguay am Samstag, 27. Juni, 2 Uhr, enorm. „Wir haben immer weiter versucht, irgendwie ein Tor zu erzielen. Das sind diese Spiele, bei denen es nicht klappt. Man versucht es, aber es klappt einfach nicht. Das Tor will nicht fallen“, ärgerte sich de la Fuente bei „MagentaTV“.

Am Ende blieb ihm nicht mehr, als dem Außenseiter Respekt zu zollen. „Die Mannschaft von Kap Verde ist sehr gut organisiert. Sie haben wirklich sehr tief verteidigt. Wir haben versucht, Räume zu schaffen. Vielleicht hat ein bisschen mehr Zirkulation gefehlt. Aber wenn der Ball nicht reingehen will, will er nicht reingehen. Es gab Gelegenheiten, das Spiel zu lösen und ein Tor zu erzielen. Aber man muss weitermachen. Es ist sehr schwierig, zu gewinnen.“ Die WM 2026 hat ihre erste große Überraschung.