Zwei Tage sind es noch, bis die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das nächste Mal gefordert ist. Beim Testspiel gegen Finnland (Sonntag, 20.45 Uhr) in Mainz kann sich Bundestrainer Julian Nagelsmann ein Bild von seiner zusammengestellten DFB-Elf machen. Es wird der vorletzte Test sein, bevor es bei der am 11. Juni beginnenden Weltmeisterschaft ernst wird. Leistungsträger auf und Führungsspieler neben dem Platz ist Kapitän Joshua Kimmich. Der 31-Jährige spricht über das anstehende Turnier, wieso es besser sei, wenn die Mannschaft auch Schwächen habe - und diese kenne - und über das emotionale Vorstellungsvideo.

DFB-Pressekonferenz mit Kapitän Joshua Kimmich live im Ticker

Diskussionsthema Manuel Neuer

Das bestimmende Thema in den vergangenen Tagen rund um die Nationalelf? Manuel Neuer. Die Rückkehr des Torhüters als Nummer eins zwischen den Pfosten hatte schon vor der Kadernominierung durch Bundestrainer Nagelsmann für Diskussionen gesorgt. Klar ist: Im Testspiel gegen Finnland wird der FC-Bayern-Star noch geschont werden: „„Dann werden wir sehen, wie die nächste Woche verläuft.“ Sorgen aber müsse sich niemand um die deutsche Nummer eins machen, die nun erneut von Oliver Baumann vertreten wird.

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BVB-Star Nico Schlotterbeck: WM als Schaufenster?

Am Mittwoch hatte es auf dem Gelände des Adidas Headquarters in Herzogenaurach schon eine Medienstunde gegeben. Sechs Spieler der Nationalmannschaft waren für diese eingeteilt worden, unter anderem BVB-Star Nico Schlotterbeck.  Hinter dem 26-Jährigen lag gerade da die erste Einheit mit der Nationalelf, die sich am Mittwoch auf dem Adidas-Gelände traf und die erste Phase der Turnier-Vorbereitung begann. „Es war ziemlich warm, aber wir hatten eine hohe Trainingsqualität, haben viel gespielt“, sagte Schlotterbeck, dessen Bedeutung beim DFB in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist.

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Nach einem zähen Vertragspoker mit Dortmund wurde der 26-Jährige auch gefragt, ob er das anstehende Turnier nutzen wolle, um sich noch einmal ins Schaufenster zu stellen. Immerhin beinhaltet sein neu ausgehandelter Kontrakt mit dem BVB auch eine Ausstiegsklausel.  Er versicherte aber, dass er die WM nicht dazu nutzen wolle, um sich ins Schaufenster zu stellen. Er absolviere schließlich 50 Partien pro Jahr. „Mich jetzt ins Schaufenster zu stellen wegen einer WM, das sehe ich nicht so. Ich fokussiere mich klar auf die WM. Ich habe nicht die Idee, da extra gut zu spielen wegen eines Vertrags.“