Die deutschen Skeletonis haben bei der Olympia-Premiere des Teamwettbewerbs Silber und Bronze geholt. Die im Einzel jeweils mit Silber dekorierten Susanne Kreher und Axel Jungk vom Dresdner SC rasten zum Abschluss abermals auf Rang zwei. „Ich glaube das hätte keiner für möglich gehalten - ich auch nicht“, sagte Kreher im ZDF überwältigt. „Das ist ein absoluter Traum und ich glaube, es dauert noch, bis ich das realisieren kann.“
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Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Christopher Grotheer (BRC Thüringen) holten mit einer Hundertstelsekunde Rückstand Bronze, nachdem sie in den Einzelrennen jeweils auch auf den dritten Platz gefahren waren. „Das ist natürlich ärgerlich mit dem einen Hundertstel“, sagte Pfeier, fügte aber an: „Ich glaube betrachtet als Mannschaft muss man sehen, dass wir hier mit sechs Medaillen nach Hause reisen. Hätte uns das vorher jemand gesagt, dann hätten wir das sofort so unterschrieben.“
Olympia 2026: Starke Medaillenbilanz - Team-Premiere voller Erfolg
Die im Cortina Sliding Centre als letztes Mixed-Team gestarteten Favoriten Tabitha Stoecker und Matt Weston aus Großbritannien sicherten sich nach einem herausragenden Lauf des 28-Jährigen den Sieg. Mit insgesamt sechs Medaillen haben die deutschen Skeletonis ihre größte Medaillen-Ausbeute in der Olympia-Geschichte seit dem Comeback der Sportart 2002 in Salt Lake City verbucht.

Vor allem Grotheer, der im Vorfeld der Spiele mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, bedeutete das Happy End bei Olympia viel. „Das war das letzte Rennen meine Karriere“, offenbarte der 33-Jährige nach der Siegerehrung mit zittriger Stimme. „Das war ein toller Abschluss. Es war perfekt, mit Jacka, weil wir damals zusammen angefangen haben.“ Während Grotheer von seinen Gefühlen überwältigt wurde, legte angesprochene Pfeifer den Arm um ihn. „Das ist auch für mich wahnsinnig emotional, Christopher jetzt so zu sehen“, gestand die 31-Jährige, die, ebenso wie Kreher und Jungk, am Ende auch Tränen in den Augen hatte. (mit dpa)



