Wenn im Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo das olympische Feuer entzündet wird, kämpfen die besten Wintersportler der Welt um Medaillen – und Millionen Zuschauer in Deutschland verfolgen das Spektakel im Fernsehen. ARD, ZDF und Eurosport setzen bei ihren Übertragungen auf ein hochkarätiges Aufgebot an TV-Experten, die fast alle eines gemeinsam haben: Sie wissen selbst, wie es sich anfühlt, um olympisches Gold zu kämpfen.
Olympia 2026: Felix Neureuther das ARD-Aushängeschild
Vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender vertrauen auf prominente Ex-Athleten, die seit Jahren feste Größen der Wintersport-Berichterstattung sind. Für die ARD wird unter anderem Felix Neureuther die alpinen Wettbewerbe begleiten. Der frühere Weltcup-Star (13 Siege) kennt die Tücken der Strecken, den enormen mentalen Druck und die besonderen Bedingungen bei Olympia aus eigener Erfahrung – und genau diese Perspektive bringt er regelmäßig in seine Analysen ein.

Im Biathlon setzen die deutschen Sender auf geballte Kompetenz. Mit Arnd Peiffer und Erik Lesser stehen gleich zwei ehemalige Weltklasse-Athleten vor dem Mikrofon, die sowohl Olympiamedaillen als auch unzählige Weltcup-Rennen gewonnen haben. Ergänzt wird dieses Duo auf ZDF-Seite durch die beiden Biathlon-Legenden Sven Fischer und Denise Herrmann-Wick, die taktische Feinheiten, Materialfragen und die enorme psychische Belastung dieses Sports verständlich einordnen sollen.
Olympia 2026: Sven Hannawald und Severin Freund bewerten die Skisprung-
Auch das Skispringen wird von echten Größen begleitet. Für die ARD ist Sven Hannawald als Experte eingeplant, der als erster Springer der Geschichte alle vier Wettbewerbe der Vierschanzentournee gewann. Beim ZDF analysiert unter anderem Severin Freund, selbst Weltmeister und Olympiasieger, die Flüge von der Schanze. Beide bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Athleten in Sekunden maximaler Anspannung.
Im alpinen Bereich ergänzt Marco Büchel das ZDF-Team. Der frühere Weltcup-Fahrer ist bekannt für klare Worte und technische Detailanalysen – genau das, was bei Olympia-Rennen, in denen Hundertstelsekunden entscheiden, gefragt ist.
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Eurosport und Warner Bros. Discovery fahren für Olympia 2026 eines der größten Expertenteams der deutschen TV-Landschaft auf. Besonders im Fokus steht dabei Natalie Geisenberger. Die erfolgreichste Rodlerin der Olympia-Geschichte soll die Wettbewerbe auf der Eisbahn begleiten und ihre enorme Erfahrung aus mehreren Olympischen Spielen einbringen. Ebenfalls zum Team gehört Michael Rösch, der den Biathlon aus internationaler Perspektive analysiert.
Olympia 2026: Olympiasieger Fabian Hambüchen bei Eurosport an Bord
Senderübergreifend sind zudem weitere bekannte Namen im Umfeld der Übertragungen im Einsatz. So soll Viktoria Rebensburg als alpine Expertin auftreten, während Martin Schmitt seine Skisprung-Erfahrung beisteuert. Für emotionale Olympia-Momente und sportartübergreifende Einordnungen ist unter anderem Fabian Hambüchen bei Eurosport vorgesehen, der als Olympiasieger im Turnen längst auch als TV-Gesicht etabliert ist und jetzt auch ins Wintergeschehen eingreift.

Die Studio-Sendungen und großen Olympia-Shows werden von erfahrenen Moderatoren getragen. Im ZDF führen unter anderem Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer durch das Programm, ordnen Medaillengewinne ein und geben den Experten den Raum für Analysen und Hintergrundgeschichten
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Die deutschen TV-Sender setzen bei Olympia 2026 konsequent auf Glaubwürdigkeit und Erfahrung. Vom Biathlon über Ski alpin bis hin zum Skispringen stehen ehemalige Olympiasieger, Weltmeister und Weltcup-Stars vor der Kamera. Für die Zuschauer bedeutet das: nicht nur Live-Bilder, sondern Einblicke aus erster Hand – von Menschen, die den olympischen Druck, die Nervosität vor dem Start und den Moment des Triumphs selbst erlebt haben. Es kann also losgehen.




