Ab 2027 soll es in der Champions League ein Eröffnungsspiel geben. Wie die Europäische Fußball-Union Uefa mit ihren Clubs beschloss, wird in Zukunft der Titelverteidiger das erste Spiel der neuen Königsklassen-Saison bestreiten – und zwar vor heimischem Publikum. Die Partie soll als einzige schon am Dienstag stattfinden, um den Fokus auf den Sieger der Vorsaison zu legen.

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Alle anderen Teilnehmer starten erst am Mittwoch und Donnerstag in die neue Spielzeit, um „allen Vereinen maximale Sichtbarkeit zu gewährleisten“, hieß es in der Mitteilung.
Champions League: Paris Saint-Germain hätte eröffnet
Wäre die Regelung zu Beginn der laufenden Saison eingeführt worden, hätte Titelverteidiger Paris Saint-Germain gegen Atalanta Bergamo im Pariser Parc des Princes den höchsten europäischen Klubwettbewerb eröffnet. Doch die Franzosen, die gegen die Italiener mit 4:0 gewannen, spielten erst am Mittwoch – wo wie am Dienstag und Donnerstag jeweils sechs Partien auf dem Programm standen. Laut der Neuerung werden nun fünf der sechs Dienstagspartien auf Mittwoch und Donnerstag geschoben.

Schon zur Saison 2024/2025 führte die Uefa eine Änderung ein. Diese betraf aber den kompletten Vorrunden-Modus: Es gibt seitdem keine Vierergruppen mehr. Stattdessen wird eine Liga mit 36 Teams gespielt, die alle in einer gemeinsamen Tabelle rangieren. Die Mannschaften spielen nicht jeder gegen jeden. Stattdessen hat jeder Klub vier Heim- und vier Auswärtsspiele gegen acht verschiedene Gegner.
Die Uefa führte die Champions League zur Saison 1992/1993 ein. Vorher firmierte der Wettbewerb unter dem Namen Europapokal der Landesmeister.
Borussia Dortmund war erster Sieger aus Deutschland
Die erste Auflage gewann Olympique Marseille mit Angreifer Rudi Völler. In der Folgezeit sicherten sich vier Mal deutsche Mannschaften den Henkelpott. In der Saison 1996/1997 triumphierte Borussia Dortmund. Es folgten drei Erfolge des FC Bayern München. 2001, 2013 und 2020 konnte der deutsche Rekordmeister seine Trophäensammlung erweitern.




