Der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten Union Berlin, Oliver Ruhnert (53), will bei der Bundestagsneuwahl am 23. Februar für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kandidieren. Dafür lässt er seine Aufgaben bei Fußball-Bundesligist Union Berlin ab Januar 2025 ruhen. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Der Chefscout der Köpenicker, Mitglied des „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW), habe demnach das Präsidium des Klubs darüber informiert, „dass er bei der kommenden Bundestagswahl als Spitzenkandidat auf der Berliner Landesliste seiner Partei kandidiert“. 

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Im Frühjahr war bekannt geworden, dass Ruhnert, der zuvor bei der Partei „Die Linke“ aktiv gewesen war, dem BSW beigetreten ist. Ab Januar werde sich der Manager nun laut Union-Mitteilung „vollumfänglich den Wahlkampfaktivitäten für die voraussichtlich am 23. Februar 2025 stattfindende Bundestagswahl widmen“.

Mit Ruhnert habe die Partei „einen Topmann gewonnen“, hatte BSW-Chefin Wagenknecht dem Nachrichtenmagazin Spiegel bereits im Mai gesagt: „Er weiß, wie man in die Bundesliga aufsteigt, sich dort durchsetzt und mit den großen, vermeintlich übermächtigen Gegnern anlegt.“

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lou/SID