Heute sprechen im Morgenpost Sportstübchen Katharina Piorrek und Michael Färber über den denkwürdigen 58. Superbowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers in der Nacht zum Montag. Erst drei Sekunden vor Ende in der Verlängerung stand der Sieger fest. Der Touchdown von Mecole Hardman nach Pass von Quarterback Patrick Mahomes sicherte den Chiefs das 25:22 in der Overtime und damit die erste erfolgreiche Titelverteidigung in der NFL seit den New England Patriots im Jahr 2005.

Für die Chiefs war es der dritte Triumph in den vergangenen fünf Jahren. Superstar Mahomes bewies dabei einmal mehr seine Extraklasse. Wie schon bei den Erfolgen 2020 und 2023 holte Kansas City einen Rückstand von zehn Punkten auf. Zugleich war der Superbowl in Las Vegas auch der längste in der NFL-Geschichte mit einer Spielzeit von 74:57 Minuten.

Gute Stimmung bei der ersten NFL-Superbowl-Party im Huxleys

Erstmals veranstaltete die NFL eine Superbowl-Party in Berlin. In Huxleys Neue Welt fieberten die Fans mit ihren Teams mit. Natürlich durfte ein amerikanisches Buffet ebenso wenig fehlen wie ein Fotostand und eine Gaming Area. Zur Unterhaltung vor Spielbeginn traten DJ MAXXX und der Rapper Vega als Live-Acts auf.

Pop-Superstar Taylor Swift, Chiefs-Tight-End Travis Kelce und der verdiente Lohn nach dem Triumph im Superbowl in Las Vegas.
Pop-Superstar Taylor Swift, Chiefs-Tight-End Travis Kelce und der verdiente Lohn nach dem Triumph im Superbowl in Las Vegas.© dpa | John Locher

Nicht zuletzt durch die Beziehung von Pop-Superstar Taylor Swift zu Chiefs-Tight-End Travis Kelce erreicht die Popularität der größten Einzelsportveranstaltung der Welt noch einmal neue Höhen. Vor allem der Anteil der weiblichen Fans nicht nur im Huxleys hat sich durch die Sängerin deutlich erhöht. Laut „USA Today“ lieferten Swift und Kelce die perfekte TV-Romanze.

Auch die Einschaltquoten bei der Übertragung durch RTL zeigen, dass die Fangemeinde in Deutschland wächst. Zum Kickoff Montagfrüh um 0:30 Uhr erreichte der TV-Sender 2,12 Millionen Zuschauer. Eine derartige Quote konnte der Kölner Privatsender, der die NFL erstmals übertragen hat, noch nicht verzeichnen. Selbst bei der Entscheidung gegen 4:45 Uhr waren immer noch knapp eine Million Zuschauer dabei.