Abstieg

Torspektakel ohne Wert: Viktorias Abschied aus dritter Liga

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Ein Spielball liegt auf dem Rasen.

Ein Spielball liegt auf dem Rasen.

Foto: dpa

Es hat nicht gereicht. Für Aufsteiger Viktoria Berlin ist das Gastspiel in der dritten Liga nach einer Saison wieder beendet.

Berlin. Viktoria Berlin tritt nach nur einer Saison in der dritten Fußball-Liga wieder den Gang in die Regionalliga an. Am letzten Spieltag verlor der Aufsteiger sein Heimspiel gegen den SV Meppen mit 3:4 (0:0). Vor 2403 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark brachten Morgan Fassbender in der 48. Minute und Luka Tankulic (52.) per Handelfmeter die Gäste per Doppelschlag in Führung. Viktoria-Kapitän Christoph Menz gelang in der 65. Minute der Anschlusstreffer, Lukas Krüger stellte drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Tobias Gute in der 85. und 90. Minute egalisierte den Spielstand, ehe Richard Sukuta Pasu in der Nachspielzeit den Endstand herstellte.

Viktoria-Trainer Farat Toku nahm einen Wechsel im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Saarbrücken vor. Für den gelb-gesperrten Christopher Theisen begann Shinji Yamada auf der Außenposition. Die Gastgeber begannen recht schwungvoll, während die auf acht Positionen veränderten Emsländer sehr abwartend agierten. Allerdings verzeichneten die Berliner auch erst nach einer halben Stunde die erste Chance, als sowohl Yamada als auch Lukas Pinckert am glänzend reagierenden Meppener Schlussmann Constantin Frommann scheiterten.

Dafür erfolgte kurz nach Wiederanpfiff die kalte Dusche für Viktoria. Einen schnell vorgetragenen Angriff über den Bundesliga-erfahrenen Sukuta Pasu schloss Fassbender mit der überraschenden Gästeführung ab (48.). Meppen drängte weiter und kam vier Minuten später durch einen von Tankulic verwandelten Handelfmeter auf die Siegerstraße.

Viktoria stemmte sich anschließend gegen das drohende Liga-Aus. Enes Küc traf in der 65. Minute die Latte, Kapitän Menz Sekunden später ins Tor. Mit dem dritten Gegentreffer durch die feine Einzelleistung des eingewechselten Krüger schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch Viktoria-Eigengewächs Gunte sorgte mit seinen beiden Treffern noch einmal für Hoffnung, die Sukuta Pasu in der Nachspielzeit zerstörte.

( dpa )