Schock für Paralympics-Siegerin Elena Krawzow: Bei der sehbehinderten Schwimmerin, die in Tokio Gold über 100 Meter Brust gewonnen hatte, wurde ein Tumor in der linken oberen Gehirnhälfte festgestellt. Das teilte sie am Sonnabend über ihre Social-Media-Kanäle mit.
„Dass mich ein Besuch beim Arzt so aus dem Leben reißt, hätte ich nie gedacht“, schrieb die Berlinerin. Bereits seit Tokio habe sie unter Kopfschmerzen und Schwindelattacken gelitten. Nach ihrem Urlaub wollte sie die Ursache klären lassen. Eine MRT-Untersuchung in der vergangenen Woche habe den Tumor-Befund ergeben.
Krawzow will in den Leistungssport zurückkehren
„Das ist eine Nachricht, die erschüttert“, sagte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS): „Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute und die Hoffnung auf eine Heilung.“
Am vergangenen Sonntag sei sie kurzzeitig in der Berliner Charité stationär aufgenommen worden, teilte Krawzow mit, am Montag folgte eine Gewebeprobe: „Jetzt heißt es zwei quälend lange Wochen abwarten, bis alle Ergebnisse da sind.“
Ihre Termine hat die 27-Jährige bis auf Weiteres abgesagt. „Jetzt muss ich mich erst mal um meine Gesundheit kümmern, aber wenn alles gut läuft, werde ich zum Leistungssport zurückkehren! Versprochen!“, schrieb sie weiter.
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