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Pokalsensation: TeBe zieht ins Berliner Finale ein

Viele Fans von Tennis Borussia sind gerade aus Protest in anderen Stadien unterwegs, trotzdem zieht ihr Klub nun ins Pokalfinale ein.

Viele Fans von Tennis Borussia sind gerade aus Protest in anderen Stadien unterwegs, trotzdem zieht ihr Klub nun ins Pokalfinale ein.

Foto: Christoph Soeder / dpa

Der Fünftligist schlägt die höherklassige VSG Altglienicke nach Elfmeterschießen. Held des Abends wird der Ersatztorwart.

Berlin. Oberligist Tennis Borussia darf von der Teilnahme am DFB-Pokal und 166.000 Euro Prämie träumen. Der Oberligist gewann das erste Halbfinale im Berliner Fußball-Pokal gegen die VSG Altglienicke 7:6 (2:2, 2:2) nach Elfmeterschießen.

Der Gegner für das Finale am 25. Mai im Jahn-Sportpark wird am Mittwoch (18 Uhr) zwischen dem BFC Dynamo und Viktoria 89 ermittelt.

478 Zuschauer auf dem Sportplatz Wendenschloß in Köpenick sahen, wie Altglienicke durch Christian Skoda schon in der ersten Minute nach einem Torwartfehler von Bjarne Rogall in Führung ging.

Doch der Regionalligist, der gerade auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, konnte sich nur fünf Minuten darüber freuen, dann glich Rifat Gelici aus (6.).

Ertugul Aktas wird für Tennis Borussia zum Held des Abends

Mit einem satten 14-Meter-Schuss bringt Enes Aydin die Gäste sogar in Führung (28.), doch ein weiterer Torwartfehler ermöglicht Benjamin Förster den Ausgleich (39.).

Dass Rogall nach der Pause durch Ertugul Aktas ersetzt wird, konnte keinen mehr überraschen. Es war die richtige Entscheidung, denn der Ersatzmann im knallorange-farbenen Trikot wird zum Held des Abends.

In der Verlängerung hält er einen Elfmeter von Förster (114.), und rettet so sein Team ins Elfmeterschießen, bei dem Altglienicke die Nerven versagen.

( rh )