Zweite Liga

Union setzt auf brasilianischen Rasen

Die Köpenicker stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen unbedingt gewinnen. Dabei soll das neue Grün im Stadion helfen.

Skrzybski (v.l.), Kroos, Hartel, Hedlund, Trimmel, Pedersen und Leistner  jubeln nach dem 2:0 gegen Sandhausen.

Skrzybski (v.l.), Kroos, Hartel, Hedlund, Trimmel, Pedersen und Leistner jubeln nach dem 2:0 gegen Sandhausen.

Foto: pa

Berlin. Union-Trainer Andre Hofschneider kämpft am Samstag (13 Uhr) im Heimspiel gegen Jahn Regensburg auch um seinen Job. Nach dem enttäuschenden 0:0 zu Hause gegen Aue hatte es von Teilen der eigenen Anhängerschaft sogar Pfiffe gegeben und Vereins-Präsident Dirk Zingler äußerte sich in Zeitungs-Interviews - auch in Richtung Hofschneider kritisch. Die nächsten acht Spiele würden entscheiden, ob der Coach - Bilanz bisher: neun Punkte aus Zehn Spielen - im Amt bleibe.

„Die Fans möchten uns siegen sehen. Wir befinden uns alle momentan auf einer Ebene, auf der wir nicht ganz zufrieden sind“, sagte Torhüter Daniel Mesenhöler.

Der starke Aufsteiger Regensburg ist im Gegensatz zu Union als Tabellenvierter auf Tuchfühlung zu Relegationsrang drei. Der Tabellenachte Union muss eher nach unten schauen. Hoffnung auf den siebenten Heimsieg in dieser Spielzeit macht der in dieser Woche frisch verlegte neue Rasen im Stadion An der Alten Försterei.

„Für mich ist das auch gut. Man kann nicht wegrutschen und der Ball hoppelt nicht weg. Es ist schon besser, wenn der Platz eine gute Qualität hat“, sagte Mesenhöler. Hofschneider wollte das neue Grün vor dem Spiel gegen Regensburg noch in einer Einheit testen.

Am übernächsten Wochenende erlebt der Rasen eine hohe Weihe. Die brasilianische Nationalelf absolviert im Vorfeld des Länderspiels gegen Deutschland am 27. März im Berliner Olympiastadion auch zwei Trainingseinheiten im Stadion An der Alten Försterei.

Derweil hält das Zuschauerinteresse bei Union trotz der unbefriedigenden Tabellenposition weiter an. Am Donnerstag gingen alle Auswärtstickets für das Spiel beim FC St. Pauli am 14. April weg. Ein Anhänger stand dafür fast 17 Stunden an. Am Millerntor werden 2850 Union-Anhänger dabei sein. Zum Heimspiel gegen Regensburg sind die Heimbereiche fast ausverkauft. Insgesamt erwartet Union über 20.000 Besucher.