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Schach: Ärger beim Kandidatenturnier

Nach der ersten Runde des derzeit in Kreuzberg stattfindenden Kandidatenturniers haben sich zahlreiche Schach-Spieler über die Rahmenbedingungen beschwert. So sei der Lärmpegel im Kühlhaus Kreuzberg während der ersten Runde deutlich zu hoch gewesen, beklagte der ehemalige Weltmeister Wladimir Kramnik. Der letztjährige Finalist Sergei Karjakin beschwerte sich über den Krach, den Veranstaltungsort und das ihm zugewiesene Hotel: „Eigentlich mag ich hier überhaupt nichts.“ Sein Kollege, der Blitzschach-Experte Alexander Grischuk, stimmte ihm zu: „In der Toilette ist nicht mal Wasser.“

Bei den Spielen haben Fabiano Caruana, Wladimir Kramnik und Schachrijar Mamedscharow ihre Auftaktpartien gewonnen. Die Begegnung zwischen dem Armenier Levon Aronjan und dem Chinesen Ding Liren endete unentschieden. In Runde zwei am Sonntag siegte einzig Alexander Grischuk. Bei dem Kandidatenturnier wird bis zum 27. März unter acht Teilnehmern der Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen ermittelt. Die WM findet im November in London statt.

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