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Preetz lobt 50+1-Regel

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Ausnahmeantrag Die für Montag anstehende Entscheidung des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel für Hannover 96 und Martin Kind beschäftigt auch Hertha BSC. Manager Michael Preetz sagte der Morgenpost: „Grundsätzlich hat sich die 50+1-Regel bewährt.“ Der Hauptstadt-Klub hat mit dem Finanzinvestor KKR (New York), der 2014 für mindestens sieben Jahre 9,7 Prozent der Hertha-Anteile erworben hat, gute Erfahrungen gemacht. Zudem ist bekannt, dass Hertha auf der Suche nach weiteren Geldgebern ist. Ob die bisherige Regel Bestand hat, hängt davon ab, was passiert. Erteilt die DFL Kind eine Ausnahmegenehmigung, kann alles bleiben, wie es ist. Wird Kind die Genehmigung verweigert, hat der angekündigt, vor Gericht zu klagen. „Dann kann es sein, dass Juristen das Thema entscheiden“, sagte Preetz, „oder es wird auf der Strecke zu einer Modifikation der 50+1-Regel durch die DFL kommen.“ Wie sich Hertha positioniert, falls die DFL-Regeln sich ändern, hält sich der Klub offen. Nur soviel sagt Preetz: „Wir finden, dass jeder Verein für sich entscheiden muss, wie er mit den Dingen umgeht. Sollte 50+1 ­fallen, heißt das nicht automatisch, dass sich jeder Verein für einen Investor ­entscheiden muss.“

Taschen-Verbot Hertha weist darauf hin, dass für Besucher des Olympiastadion ab sofort ein Taschen- und Rucksack-Verbot gilt. Aus Sicherheitsgründen sind künftig nur noch kleine Taschen erlaubt, maximal im Format DIN A4 (29,7 x 21 Zentimeter ) mit einer ­Tiefe von höchstens 15 Zentimetern.


Auf Lebenszeit Innerhalb von nur 20 Stunden hat Hertha bereits über 300 Bewerbungen erhalten für das kuriose Angebot, das der Bundesligist ausgelobt hat: „Dauerkarte Deines Lebens“. Hertha sucht einen männlichen (oder weiblichen) Fan, der sein Leben lang kostenlos Zutritt zu Heimspielen im Olympiastadion hat. Voraussetzung ist, dass er sich ein Tattoo auf den Arm stechen lässt. Es enthält die Silhouette des Olympiastadions, Fahne pur sowie einen QR-Code, der maschinenlesbar ist und dem Träger auf Lebenszeit den Eingang zu Hertha-Spielen sichert. Bewerbungsschluss ist am 8. Februar.