– Es geht wirklich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) so eng zu, wie alle behaupten, wenn jeder Verein vor dem nächsten Gegner warnt. Beim Tabellenzweiten, den Berliner Eisbären, war Dienstag mit den Krefelder Pinguinen das Schlusslicht zu Gast – mit zuletzt vier Siegen in Folge. Vor 12.621 Zuschauern schien lange auch ein fünfter Erfolg der Krefelder möglich. Aber die Berliner bezwangen die Pinguine nach Verlängerung mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0), übernahmen dadurch wieder die Tabellenführung und haben das Play-off-Ticket so gut wie sicher.
Schon im ersten Drittel war auf dem Eis ein dem Tabellenstand gemäßer Unterschied nicht zu entdecken. Die Gäste spielten frei auf, und die Hausherren schwächten sich mit drei Strafzeiten bald selbst. Die zweite nutzte Daniel Pietta mit einem abgefälschten Schuss zum 0:1, bei dem EHC-Torwart Kevin Nastiuk ohne Chance (10.) war. Sein Gegenüber, Tomas Duba, zeichnete sich in der Folge gleich mehrfach aus und hatte noch bei zwei Berliner Pfostenschüssen Glück.
Im Mittelabschnitt kamen die Pinguine kaum zu Torchancen, im Spiel der Eisbären zeigten sich weiter Schwächen in der Spieleröffnung und bei der Chancenverwertung, woran auch der slowakische Verteidiger Milan Jurcina in seinem ersten Heimspiel für die Berliner nichts ändern konnte. Erst nach 42:17 Minuten durften die Berliner Fans dann den ersehnten Ausgleich durch Julian Talbot bejubeln. Mehr gab es trotz zweier Strafzeiten der Gäste nicht mehr. In der Verlängerung sorgte Florian Busch nach 48 Sekunden für das Happy End.
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