Die Bilanz der Ausschreitungen zwischen Fans des 1. FC Union und der Polizei vor dem Benefizspiel gegen Austria Salzburg (5:0) ist verheerend. Laut Pressemeldung der Polizei wurden „über 80 Personen verletzt, darunter 21 Polizisten, ein Ordner, 26 Personen, die der aggressiven Gruppe von Fans zuzuordnen sind, sowie rund 40 andere Stadionbesucher“. 18 Personen wurden vorläufig festgenommen, Strafermittlungsverfahren u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Beim Fanmarsch vom Schlossplatz Köpenick zum Stadion wurden wiederholt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Vor dem Stadion soll es Flaschenwürfe, polizeifeindliche Gesänge und körperliche Angriffe auf Polizisten gegeben haben, in deren Folge die Beamten Reizgas einsetzten. Union widersprach der Darstellung: „Erst eine für ein Benefiz-Spiel außergewöhnliche hohe Polizeipräsenz und ein angesichts der Situation rund um das Stadion unerklärlich intensiver Polizeieinsatz haben die Lage eskalieren lassen.“ Ein aggressives Verhalten der Fans sei nicht beobachtet worden.
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