Berlin –

Eisbären: Endlich wieder Tore gegen Schwenningen

Berlin.  Ein bisschen anders hätten sie sich den Jahresausklang gewünscht. Mit gleich zwei Niederlagen verabschiedeten sich die Berliner Eisbären aus 2015, was schließlich dazu führte, dass die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp nach dem 1:2 gegen Iserlohn am Mittwoch nicht mehr Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) war. „Sehr schade, dass wir nicht als Tabellenführer in das neue Jahr gehen“, sagt Krupp. Platz zwei ist aber auch nicht schlecht – und angesichts der Enge in der Liga sagen Platzierungen derzeit nicht viel aus.

Das zählt letztlich auch für den Trainer, der als Fazit der 2015er Saisonhälfte ausgemacht hat, dass sich sechs bis sieben Mannschaften mit guten Serien hervorgetan haben und alle „ungefähr gleich stark“ sind. Von daher gilt vor allem eines: „Wir sind froh darüber, wo wir uns befinden“, erzählt der Trainer.

Den Neujahrstag gab Krupp seinem Team frei. Nicht, um besser feiern zu können, sondern vor allem, weil zuletzt in München (0:3) und gegen Iserlohn etwas die Spritzigkeit fehlte beim EHC. In der Folge mangelte es an Toren, von denen in den jüngsten drei Partien nur zwei erzielt wurden. Mit Blick auf das zurückliegende Treffen mit den Schwenninger Wild Wings dürfte diese magere Ausbeute schnell überwunden werden. Ende November fand in Schwenningen eines der spektakulärsten Saisonspiele der DEL statt, Berlin gewann mit 8:7 nach Verlängerung bei den Schwarzwäldern. Die sind am Sonntag nun erster Gegner des Jahres 2016 (14.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena). Die Gäste dann mit Stürmer Jonas Schlenker, dessen Wechsel von den Eisbären zu den Wild Wings am Sonnabend perfekt gemacht wurde.

Ein paar Szenen aus dem Torfestival gegen Schwenningen will Krupp seiner Mannschaft zur Einstimmung auf die nächste Partie zeigen. „Schwenningen ist gefährlich und laufstark. Sie investieren viel, haben in der Defensive aber ein paar Löcher“, erzählt Krupp. Gute Voraussetzungen also für einen torreichen Start ins neue Jahr.