Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat im Kampf um die Verteilung der TV-Gelder eine Warnung an die Zweitligaklubs ausgesprochen: „Die Zweitligisten müssen sich nur etwas realistischer einschätzen. Da braut sich sonst was zusammen“, sagte Rummenigge dem „Kicker“.

Am Mittwoch findet in Frankfurt die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) statt. Es geht auch um die Verteilung der Gelder aus dem erst noch zu schließenden TV-Vertrag ab der Saison 2017/18. Seit der Zweitligist FC St. Pauli den Antrag gestellt hat, die von der „50+1-Regel“ befreiten Klubs (Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim) aus der Vergabe auszuschließen, debattiert die Branche über eine Auflösung der Solidarität, von der bisher die finanzschwachen Klubs und besonders die Zweitligisten profitierten. Rummenigge spricht von einer „klassischen Quersubventionierung“. Grundsätzlich sei der FC Bayern bereit, „sich der zen-tralen Vermarktung unterzuordnen. Aber es gibt Grenzen“, sagte er und forderte eine Einnahmesteigerung beim neuen TV-Vertrag auf „1,x Milliarden Euro“ pro Saison. Bisher sind es 2,5 Milliarden Euro für vier Jahre.

BM