Berlin

Aus im Pokal: Füchse scheitern an Rhein-Neckar Löwen

Berliner ziehen im EHF-Cupin Halle des Sportforums um

Berlin. Der Pokaltraum der Füchse ist geplatzt. Nachdem das Berliner Handballteam 2014 den DHB-Pokal gewonnen und in diesem Frühjahr zumindest das Final Four erreicht hatte, kam das Aus diesmal bereits im Achtelfinale – 23:29 (13:16) beim souveränen Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen. Petar Nenadic, Jesper Nielsen und Fredrik Petersen waren mit jeweils vier Toren die besten Werfer.

Bis zum 10:10 (23. Minute) spielten die Berliner vor nur 1738 Zuschauern auf Augenhöhe mit den Löwen, die sämtliche ihrer bisher elf Bundesligapartien gewonnen haben. Doch nach einer 1:5-Serie lag die Mannschaft von Trainer Erlingur Richardsson auf einmal mit 11:15 hinten. Nach 30 Minuten waren es drei Tore Differenz (13:16).

Nach der Pause wuchs der Rückstand auf fünf Tore an. Als es in der 45. Minute 18:23 aus Berliner Sicht stand, waren die Fans der Rhein-Neckar Löwen schon siegesgewiss. Aber die Berliner kämpften sich noch einmal zurück, so wie sie es in den vergangenen Wochen öfters getan haben. Zehn Minuten vor Ende brachte Nielsen seine Mannschaft auf 22:24 heran. Doch zu mehr reichte es nicht mehr. Die Löwen drehten noch einmal richtig auf, so dass am Ende die Niederlage der Füchse doch recht hoch ausfiel. Und es wird nicht leichter: Am kommenden Sonntag (17.15 Uhr) treffen die Berliner in der Schmeling-Halle auf Meister THW Kiel.

Zumindest eine Sorge haben die Füchse jetzt weniger. Für das EHF-Cup-Heimspiel gegen Chambéry Savoie zieht Richardssons Team von der belegten Schmeling-Halle um ins Sportforum Hohenschönhausen und spielt am Sonnabend, 21. November, um 16 Uhr in der Großen Halle (Fassungsvermögen 1700 Zuschauer) am Weißenseer Weg. Näheres zum Ticketverkauf für diese Partie findet sich auf der Klub-Website (www.fuechse.berlin).