Auf der Heimfahrt vom Spiel beim FSV Frankfurt (2:3) kam es am Mittwochabend zu einem Zwischenfall zwischen Fans des 1. FC Union und dem Chef der Berliner NPD, Sebastian Schmidtke. Als die Fans im ICE nach Berlin Schmidtke erkannten, sollen ihn rund 15 Fans verbal attackiert haben. Zudem soll laut Bundespolizei ein Rucksack Schmidtkes entwendet worden sein, der sich später wieder angefunden hat. Schmidtke wurde von den Union-Fans aufgefordert, den Zug zu verlassen.

Der NPD-Vorsitzende schrieb zu dem Vorfall auf seiner nicht-öffentlichen Facebook-Seite einen Eintrag, der auf der Nachrichtenplattform Twitter publik wurde. Dort heißt es, Schmidtke wurde „von ca 50 linken Union Berlinfans im ICE angegriffen, musste sich quer durch den Zug prügeln und berauben lassen und was macht die Polizei? Sie fordert mich auf den Zug zu verlassen da sie nicht für meine Sicherheit garantieren kann. Bin irgendwie leicht sauer...“

Laut Darstellung der Polizei wurde Schmidtke gebeten, den Zug zu verlassen, weil er Anzeige erstatten wollte, dies im Zug aber nicht möglich sei.

BM