Kurz vor dem Saisonstart werden die Vorbereitungen der Bundesliga-Handballerinnen der Füchse Berlin empfindlich gestört. Da die eigentliche Trainingsstätte im Horst-Korber-Sportzentrum von sofort an zur Unterbringung von 500 Flüchtlingen genutzt wird, müssen sich die Spreefüxxe nach alternativen Trainingsmöglichkeiten umschauen.

„Das kam für alle Beteiligten doch sehr überraschend“, sagte Spreefüxxe-Managerin Britta Lorenz am Donnerstag. „Das Sportamt Charlottenburg konnte schon drei Trainingszeiten für uns beschaffen. Darüber sind wir sehr dankbar, aber es fehlen drei weitere, um den geregelten Trainingsablauf beizubehalten.“ Mit dem Heimspiel gegen den HC Leipzig startet die Mannschaft von Trainer Lars Melzer am Samstag (19.30 Uhr) in ihre zweite Saison in der Bundesliga.