Das mit der Wohnungssuche ist zurzeit in Berlin eine schwierige Sache. Ausgerechnet jetzt suchen Mattias Zachrisson und Jesper Nielsen eine neue Bleibe in der Hauptstadt. Die beiden Handballprofis aus Schweden stehen ab Juli bei den Füchsen unter Vertrag, höchste Zeit also, ein neues Zuhause zu finden. Für einen Tag waren sie jetzt gemeinsam in Berlin, und immerhin Außenspieler Zachrisson ist fündig geworden.

„Ich habe ein Appartement in der Aroser Allee gefunden, das ist perfekt“, sagt der 22-Jährige. Kreisläufer Nielsen (23) hingegen ging leer aus: „Aber das macht nichts, ich werde schon was Passendes finden.“

Erst zum zweiten Mal in Berlin

Für die beiden Schweden ist es erst das zweite Mal überhaupt, dass sie in Berlin sind. Im Dezember hatten sie ihre Verträge bei den Füchsen unterschrieben, mit denen sie nun Anfang Juli unter der Leitung von Dagur Sigurdsson das Training aufnehmen. Dass der Chefcoach seine Einheiten auf deutsch abhält, haben sie natürlich längst gehört und lernen deshalb auch seit Januar schon eifrig die Sprache ihres neuen Arbeitgebers.

Zurzeit haben die beiden ein paar Wochen Urlaub, die Liga in Schweden ist bereits beendet. Zachrisson war gerade eine Woche in Zypern, hat dort am Strand ein bisschen Volleyball gespielt. „Und ich habe in der Sonne entspannt“, sagt der Außenspieler. Nielsen hält es hingegen privat eher mit den kleinen Bällen. „Golf ist ein Hobby von mir, und ich habe schon gehört, dass es hier im Umland viele traumhafte Plätze geben soll“, sagt der Zwei-Meter-Mann.

Die Freundinnen leben noch in Schweden

Gestaunt haben die beiden Schweden, als sie in Berlin gelandet sind. Zum einen, weil sie nur eineinhalb Flugstunden von ihrer Heimat entfernt sind. Was wiederum perfekt ist, „weil wir unsere Freundinnen in Schweden haben“. Und dann sei das alles ganz schön groß hier, sagt Zachrisson, der aus einer Stadt mit nur 100.000 Einwohnern kommt. Ein Navi jedenfalls wird ab Juli Pflicht.

„Mir gefällt Berlin super, die Leute sind freundlich, die Stadt hat internationales Flair, das passt zu uns“, sagt Nielsen und lächelt: „Wir werden uns ab Sommer auf die Suche nach einem typisch schwedischen Ort in der Stadt machen.“