Protokoll

So war Herthas Mitgliederversammlung

Die Zukunft von Hertha-Präsident Gegenbauer stand zur Abstimmung. Nun wurde er mit großer Mehrheit wiedergewählt - der Abstimmungstag.

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Nach turbulenten Wochen hat Hertha BSC Berlin eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Auf der Mitgliederversammlung im Palais am Funkturm stimmten 3057 stimmberechtigte Mitglieder darüber ab, ob Werner Gegenbauer weiter die Geschicke des Hauptstadtvereins leiten soll.

Um eine andere Personalie ging es bereits am Mittag: Jos Luhukay wurde den Medien als neuer Cheftrainer vorgestellt. Der Holländer, zuvor in Diensten des FC Augsburg, kündigte sein Ziel sofortiger Wiederaufstieg an und verwies auf gemeinschaftliche Stärke, die Hertha demonstrieren müsse: "Ich denke, dass es für jeden Trainer wichtig ist, dass ein Verein Kontinuität und Stabilität hat."

++ 2.46 Uhr +++

Der Rest steht fest. Abgegebene Stimmen: 524. Sauer (271) hat es als einziger geschafft. Alle anderen bekamen nicht die erforderliche einfache Mehrheit. Acht Kandidaten sind im Präsidium, zwar sind neun Plätze vorgesehen, doch die Mindestanzahl ist erreicht und das Präsidium fix.

+++ 2.30 Uhr +++

Die Stimmen sind nun abgegeben. Auf die Verkündung warten nur noch sehr wenige. Gegenbauer hat wohl ohnehin seine Leute durchbekommen. Damit dürfte der Weg für Preetz frei sein.

+++ 2.20 Uhr +++

Endlich, die Resultate für die Präsidiumsmitglieder: 1946 Stimmen insgesamt. Wolter (1055), Ottow (1230), Dömer (1187), Pering (1008), Wurzbacher (1124) sind ins Präsidium gewählt. Damit fehlen noch zwei. Ahlhoff, Sziedat, Sauer, Kirchhoff, Schmidt, Schultze-Petzold haben es nicht geschafft. Sie müssen in den zweiten Wahlgang.

+++ 2.01 Uhr +++

Der Saal hat sich deutlich geleert. Falls ein zweiter Wahlgang nötig sein sollte, dürfte die Auszählung nicht lange dauern.

+++ 1.51 Uhr +++

Es zieht sich.

+++ 1.42 Uhr +++

Der Notar begutachtet die Ergebnisse noch, es ist also gleich soweit.

+++ 1.32 Uhr +++

Warten und hoffen, dass es keinen zweiten Wahlgang gibt bei den Präsidiumsmitgliedern. Aber ein zweiter erscheint realistisch.

+++ 1.23 Uhr +++

Tagesordnungspunkt zwölf, der letzte. Zeitvertreib bis zum großen Finale der Wahl. “Was ist mit dem 49er Bus?”, wird gefragt. Ich würde mal sagen, der fährt heute nicht mehr.

+++ 1.19 Uhr +++

Ein Meinungsbild wird eingeholt, aber es sind deutlich mehr, die nicht weiter prozessieren möchten. Dem Hertha-Vorstand geht es wohl ähnlich, Liga zwei ist also ganz nah.

+++ 1.10 Uhr +++

Es geht darum, ob der Gang vor das Ständige Schiedsgericht vollzogen werden und damit versucht werden soll, den Abstieg noch einmal anzufechten oder nicht.

+++ 1.05 Uhr +++

Die fünfte Stunde ist vollendet, in der Tagesordnung wird zu Punkt elf übergegangen: Anträge

+++ 0.56 Uhr +++

Nun wird gewählt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis alles ausgezählt ist.

+++ 0.51 Uhr +++

Jetzt ist der letzte Kandidat an der Reihe.

+++ 0.49 Uhr +++

Es gab ein paar Fragen an Sziedat, er war sehr polemisch, hat aber wenigstens Stimmung in den Laden gebracht. Nicht schlecht um diese Uhrzeit. Aber als Ex-Profi und Aufsichtsratsmitglied Andreas Schmidt an der Reihe war, hatte Sziedat aber keine Lust mehr zu antworten.

+++ 0.40 Uhr +++

Zeit für Veränderung. Mit diesem Motto trat Michael Sziedat an, um Preetz als Manager loszuwerden. Aber nach der Nichtwahl von Jörg Thomas hat er resigniert und spricht von Gegenbauer- und Preetz-Festspielen. Er will einen totalen Neuanfang.

+++ 0.27 Uhr +++

Entweder es ist schon zu spät oder die Wahl des Vize hat die Richtung schon so vorgegeben, dass nicht mehr viel aus dem Publikum kommt, wenn es gegen Preetz geht. Axel Schmidt erntet jedenfalls nur sehr wenig Applaus, als er Preetz bei seiner Kandidaturrede in Frage stellt. Nur noch vier.

+++ 0.13 Uhr +++

Jetzt gibt es neue Ergebnisse, und zwar zum Vizepräsidenten: 2544 Stimmen, davon wollten 161 keinen der Kandidaten, auf Thomas entfielen 1014, auf Mankse 1369 Stimmen. Damit ist der Kandidat von Gegenbauer erfolgreich, er hat die Wahl angenommen.

+++ 0.08 Uhr +++

Und damit verabschiedet sich Morgenpost Online für heute von Ihnen. Danke für's Mitfiebern!

+++ 0.07 Uhr+++

Und nun darf Pering ran, man dürfe nicht bagatellisieren, was passiert sei. Er sieht sich als die Abteilung Attacke von Hertha. Er hatte sich ja im Vorfeld deutlich positioniert.

+++ 0.00 Uhr +++

Michael Ottow stellt sich vor, danach nur noch sieben weitere. Ottow will Preetz nicht aus dem Amt jagen.

+++ 23.57 Uhr +++

Gleich geht es an die Vier-Stunden-Grenze. Alle haben nicht mehr ausgehalten, dabei macht es so viel Spaß. Kirchhoff muss sich gerade für die Degradierung eines U11-Trainers, kein Witz, verantworten. Es ist gleich Mitternacht, und hier wird über die U11 geredet. Das kann kein Stammstich bieten. Viva Hertha!!!!

+++23.50 Uhr +++

Jetzt Kirchhoff. Er steht für Ehrlichkeit und Offenheit, sagt er.

+++ 23.45 Uhr +++

Nun ist Frau Döhmer dran. Sie geht kämpferisch an die Sache, ist für Preetz und gegen "Dummschwätzer", die Preetz fies attackieren.

+++ 23.39 Uhr +++

Die Kandidaten für das Präsidium stellen sich vor. Herr Ahlhoff positioniert sich gegen Preetz.

+++ 23.33 Uhr +++

Der Präsident ist erneut ins Amt berufen worden. Abstimmungsergebnis: 2775 Stimmen wurden abgegeben, mit Ja stimmten 2032, mit Nein 743 Mitglieder. In Prozent 73,2 Prozent für Gegenbauer. “Ich nehme die Wahl sehr gern an. Ich kann nur versprechen, wir können nicht alles erreichen, aber wir werden alles versuchen.”

+++ 23.27 Uhr +++

Jetzt wird wieder gewählt. Manske oder Thomas.

+++ 23.24 Uhr +++

Es gibt sehr viele Fragen an Thomas, deswegen zieht sich gerade wieder alles hin.

+++ 23.15 Uhr +++

Jetzt legt Jörg Thomas, der jetzige Vize und Gegenkandidat, los. Er hat seinerzeit die Jugendakademie mitgegründet. Eigentlich wollte er gar nicht mehr kandidieren, hat sich aber umentschieden. Das fand Gegenbauer im Zuge einer Verjüngung des Präsidiums aber nicht so gut.

+++ 23.11 Uhr +++

Am Ende werden einige ungeduldig mit Manske, er überzieht die vorgegebenen drei Minuten um gut 80 Sekunden.

+++ 23.04 Uhr +++

Die Männer, die für den Posten des Vizepräsidenten kandidieren, machen sich warm für ihre Vorstellungsrede. Thorsten Manske, Gegenbauers Kandidat, fängt an: Er erzählt viel aus seinem Leben, was er im Verein macht oder gemacht hat.

+++ 22.59 Uhr +++

Jetzt wird es wuselig im Saal. Die Leute geben ihre Stimmzettel zum Präsidenten ab.

+++ 22.53 Uhr +++

Gegenbauer bekommt als Erster seine drei Minuten. Hertha brauche mehr Eigenkapital und mehr Zusammenhalt, sagt er. Durch seinen Einsatz könne er es schaffen, den Verein wirtschaftlich zu stabilisieren.

+++ 22.50 Uhr +++

Das Präsidium nimmt im Publikum Platz, viele junge Leute kommen rein, die ersten sind Frauen, das gefällt vielen. Sie werden die Stimmen auszählen.

+++ 22.46 Uhr +++

Antrag wird abgelehnt. Es stimmen nur wenige dafür, nicht zu wählen. Jetzt also geht es los. Versprochen.

+++ 22.40 Uhr +++

Der Chef des Revisionsausschusses, Klaus-Dieter Böhlo, hat vorher noch einen Antrag. Er möchte, dass heute nicht gewählt wird. Grund: Die Strukturen im Klub seien zu aufgebläht und die schlechten Strukturen Schuld an der sportlichen Talfahrt.

+++ 22.35 Uhr +++

Basisdemokratie. Jemand brachte den Antrag ein, die Aussprache zu stoppen. Fast alle halten ihre Stimmkarten nach oben. Schluss. Jetzt geht es gleich in die Vorstellung der Kandidaten für das Präsidium.

+++ 22.28 Uhr +++

Ein Fan fordert, dass aufgrund mangelnder neuer Erkenntnisse der Aussprache endlich zum Wesentlichen überzugehen sei – zur Wahl. Der folgende Redner fährt ungerührt fort. “Mein erstes Hertha-Spiel war 1975…..” Großartig!

+++ 22.22 Uhr +++

Gleich ist eine Stunde Aussprache rum. Viel davon wurde schon am Donnerstag bei “Hertha im Dialog” zum Thema gemacht. Aber über Hertha kann man ja gar nicht genug reden.

+++ 22.13 Uhr +++

Ein Fan: “Ich würde mich schämen, wenn wir für diese Pfeifen noch einmal vors Schiedsgericht zu gehen.” Für ihn sind nur die Spieler schuld. Ob die wüssten, “was sie uns angetan haben”. Die Stimme bricht immer wieder weg, er ist bewegt, aufgeregt, tief verärgert über den treulosen Spielhaufen. Preetz und Gegenbauer dankt er.

+++ 22.10 Uhr +++

Inzwischen sind drei Stunden der Mitgliederversammlung um, aber die Fragen nehmen offenbar kein Ende. Zumindest sind die Schlangen der wissbegierigen Anhänger noch lang. Angesichts von 14 Kandidaten für das neue Präsidium und deren Vorstellungszeit, wäre ein Ende der Veranstaltung vor Mitternacht wohl ein größeres Wunder, als eine Änderung des Urteils zur Relegation in der möglichen dritten Instanz und damit der Verbleib von Hertha in der Bundesliga.

+++22.03 Uhr+++

Kritik an der Sache sei OK, aber doch bitte nicht immer persönlich an Preetz, so Gegenbauer, der mal wieder den Manager in Schutz nehmen muss gegen unzufriedene Fans.

+++21.57 Uhr+++

Schiller muss noch einmal erklären, dass die vorhin erwähnten Zahlen nicht das endgültige Ergebnis nach der Zweitligasaison sein sollen. Sie dienten lediglich der Planung.

+++21.50 Uhr+++

Der Nächste fragt nach dem Vertrag von Marko Pantelic. Jetzt geht es doch arg in die falsche Richtung. Zwischenruf: "Was ist eigentlich mit Jürgen Mohr?" Er will auch wissen, was an der kolportierten Sexaffäre um Markus Babbel dran war. Gegenbauer: "Will das Auditorium diese Frage wirklich beantwortet haben?" Mit einem lauten Grölen im Saal wird die Antwort gefordert. Gegenbauer will aber nicht. Versammlungsleiter Lentfer gebietet, mit der Zeit der inzwischen 3401 Anwesenden verantwortungsvoll umzugehen.

+++21.41 Uhr+++

Jetzt vergleicht einer Preetz mit dem Ex-Bundespräsi Wulff. Mal was Neues.

+++21.40 Uhr+++

Manche verstehen das mit der Aussprachen leider immer wieder nicht ganz richtig. Eigentlich geht es darum, Fragen zu stellen. Einige bringen nur ihre Meinung zum Ausdruck, das auch noch ellenlang. Und am Ende vergessen sie die Frage. Schade.

+++21.34 Uhr+++

Da hat einer ganz genau versucht nachzurechnen. Er zählt eine Reihe von Einnahmen auf und möchte wissen, ob nicht viel mehr Geld eingenommen worden ist, als ursprünglich geplant. Schiller gibt ihm Recht, aber genaue Zahlen zur aktuellen Saison werde es erst auf der Novemberveranstaltung geben.

+++21.29 Uhr+++

"Machen Sie, ich möchte Sie bitten, den Weg frei für einen Neufang." Diese Aussage eines Mitglieds am Mirkofon erhält viel Beifall aus dem Publikum.

+++21.27 Uhr+++

Die Aussprache zu den Berichten der GmbH hat begonnen. Ein Fan fragt, ob man nicht aufsteigen will, weil 45 Punkte nicht zum Aufstieg reichen würden. Schiller antwortet, dass man natürlich aufsteigen wolle, die Zahlen seien nur eine Planung und orientierten sich an denen von vor zwei Jahren.

+++21.24 Uhr+++

Derweil hat der Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller die Lizenzunterlagen für die neue Saison erläutert. Mit 45 Punkten plant Hertha in der 2. Liga, der ersten Runde im DFB-Pokal und 38.000 Zuschauern im Schnitt. Der Personalaufwand soll 16,5 Millionen Euro betragen, die Ausgaben bei 45 Millionen liegen, die Einnahmen bei 31,8 Millionen. Es wartet ein großes Defizit, sollten nicht unverhofft Transfererlöse erzielt werden. Immerhin sei die Lizenzerteilung sicher, so Präsident Gegenbauer.

+++21.05 Uhr+++

Der Manager stellt in Aussicht, dass der Aufstieg in die Bundesliga diesmal schwieriger werden dürfte als beim letzten Mal. Denn die Konkurrenz sei härter geworden.

+++21.00 Uhr+++

Das neue Trikot wird präsentiert. Mit der "Fahne pur" auf der Brust. Die Mitglieder sind entzückt. "Fahne pur, Fußball pur", sagt Preetz, sei ein Zeichen für den Neuanfang, es soll für Herz und Leidenschaft stehen.

+++20.58 Uhr +++

Demnächst wird es einen Extra-Assistenten für den Trainer geben, der sich um die Top-Talente kümmert, so wie ein Karrierecoach, kündigt Preetz an und erwähnt, dass trotz der Kürzung des Etats nicht bei der Nachwuchsabteilung gespart werden wird.

+++20.56 Uhr+++

Der Nachwuchs liegt den Mitgliedern echt am Herzen. Als Preetz darauf Bezug nimmt, wird er unterbrochen, rechtfertigt sich dann: "Wir wissen sehr genau, wen wir halten wollen." Zuletzt gab es viele Wechsel von jungen Spielern zu anderen Vereinen.

+++20.52 Uhr+++

Luhukay hätte woanders hingehen können, er hatte andere Angebote, betont Preetz. Aber er hat ihn nach Berlin holen können, betont Preetz ebenso. Vielleicht ist das ja wirklich ein guter Schritt. Immerhin hat der Trainer zuletzt gute Arbeit geleistet in Augsburg.

+++20.48 Uhr+++

Inzwischen ist Preetz offenbar so krisenerprobt, dass ihn die Rufer und Buher nicht aus dem Konzept bringen. Er redet sicher und ohne Anzeichen von Nervosität.

+++20.45 Uhr+++

Preetz sagt erstmal seit Langem etwas Gutes über Markus Babbel. Der habe seinen Anteil daran gehabt, dass der Klub die Hinrunde recht gut absolviert habe. Doch Babbel wollte sich wohl nicht uneingeschränkt auf den Klub und die Stadt einlassen. Die Affäre um Babbel habe seiner Glaubwürdigkeit geschadet, so Preetz.

+++20.42 Uhr+++

Immer wieder Zwischenrufe, als Preetz spricht. Er unterstreicht, dass man nicht als prozessiere gegen das Relegationsspiel, sondern aus Pflichtbewusstsein gegenüber dem Verein. Er bekommt auch Applaus.

+++20.38 Uhr+++

Der Ältestenrat hat seinen Beitrag geleistet, jetzt beginnt die Aussprache zu den Berichten des e.V. Die ist aber nicht der Rede wert. Dafür hagelt es wieder Pfiffe, als Preetz die Tribüne betritt und mit dem Bericht der Geschäftsführung beginnt.

+++20.31 Uhr+++

Kein Schiff für Hertha. Der Kahn, auf dem der Klub gegründet worden ist, sollte ja für 200.000 Euro verkauft werden. Der Klub wird es nicht kaufen, a) weil das Geld fehlt, b) weil das Gründungsschiff in einem miesen Zustand ist. Außerdem appelliert Schiphorst an die Anwesenden bezüglich der bevorstehenden Wahlen: "Hertha ist keine Micky-Mouse-Veranstaltung. Denken Sie daran, denken Sie an die Angestellten."

+++20.28 Uhr+++

Noch mehr in Scouting und Nachwuchs investieren. Das ist das Credo, das Schiphorst vorgibt angesichts der finanziellen Bedingungen von Hertha.

+++20.25 Uhr+++

Bernd Schiphorst als Chef des Aufsichtsrates spricht. Er sagt, dass sein Gremium dem Präsidium stets zur Seite stand. Er konstatiert ein Bild der Zerrissenheit bei Hertha im Vorfeld der Mitgliederversammlung. “Mit dem heutigen Tag muss Schluss damit sein.” Schiphorst fordert, dass Vertrauliches im Verein bleibt. Das Präsdium müsse loyal sein.

+++20.20 Uhr+++

Hoffentlich läuft die Technik jetzt flüssiger. Der dritte Tagesordnungspunkt ist darüber Geschichte. Vor allem der Mann von der Tischtennisabteilung tat sich hervor mit sehr knappen Aussagen. Dafür gab es viel Applaus für Gerd Welker. Überdies steht jetzt fest, dass 3199 Teilnehmer im Saal sind, 3057 stimmberechtigt. Rekord für Herthas Mitgliederversammlungen. Sogar Erich Beer ist da und wird von den Fans gefeiert.

+++19:59 Uhr+++

Die aktuelle Mitgliederzahl beträgt 29.300, davon sind 5195 Frauen. Hertha ist stolz.

+++19:56 Uhr+++

Präsident Werner Gegenbauer eröffnet den dritten Punkt der Tagesordnung.

+++19:53 Uhr+++

Jetzt werden die verstorbenen Mitlglieder geehrt.

+++19:50 Uhr+++

Beim Thema Talentförderung wird es laut, offenbar gibt es eine große Sehnsucht bei den Hertha-Fans, nach Spielern aus dem eigenen Hause.

+++19:48 Uhr+++

Ansonsten erzählt Luhukay, was er am Mittag bei seiner offiziellen Vorstellung vor der Presse schon gesagt hat. Aber die meisten kennen das ja noch nicht, er kommt an, punktet schon mal mit Worten.

+++19:45 Uhr +++

Nach der Verabschiedung der neuen Tagesordnung tritt Preetz vor, er wird teilweise ausgepfiffen, und stellt den neuen Trainer Jos Luhukay fort. Jubel im Saal. Vor allem, als er sagt, dass er wieder Fußball spielen lassen will, der allen Freude macht.

+++19:43 Uhr+++

So, die große Frage um die neue Richtung wird sich deutlich verzögern. Die für den Tagesordnungsunkt sieben vorgesehene Wahl des Präsidiums wurde auf Antrag gerade auf Punkt zehn verlegt. Es wird sicher spät werden.

+++19:40 Uhr+++

Wegen technischer Probleme schnell noch der Nachtrag, dass die Presse doch im Saal verbleiben darf. Der Antrag eines Mitglieds auf Ausschluss wurde mit 1171 zu 1358 Stimmen abgelehnt. Das ganze hat den ohnehin langen Abend noch einmal um 20 Minuten nach hinten verschoben.

+++19:20 Uhr +++

Die Versammlung stimmt gerade darüber ab, ob die Presse ausgeschlossen werden soll. Begründung: Die Berichterstattung über Hertha war in den letzten Monaten nicht so dolle. Aufsichtsratschef Bernd Schiphorst spricht.

+++19:08 Uhr+++

Das Podium an der Stirnseite füllt sich mit den Mitgliedern des Präsidiums. Präsident Werner Gegenbauer begrüßt alle Anwesenden und einen Ehrengast, Klaus Böger, den Präsidenten des Landessportbundes. Gegenbauer stellt das Präsidium vor und übergibt die Versammlungsleitung an Dr. Lentfer.