Skandalspiel

DFB-Bundesgericht verhandelt am Freitag Herthas Berufung

Das DFB-Bundesgericht verhandelt am kommenden Freitag ab 12.30 Uhr die Berufung von Hertha BSC gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts.

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Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes verhandelt am Freitag die Berufung im Skandalspiel von Düsseldorf. Dies teilte der DFB am Dienstag in Frankfurt/Main mit. Die Verhandlung leitet von 12.30 Uhr an Goetz Eilers, der Vorsitzenden des Bundesgerichtes.

Am Montag hatte das Sportgericht unter Vorsitz von Hans E. Lorenz in erster Instanz den Einspruch der Berliner gegen die Wertung des Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) am 15. Mai abgewiesen. Hertha pocht auf eine psychische Schwächung der eigenen Mannschaft und irreguläre Bedingungen, nachdem Fortuna-Fans das Spielfeld bereits vor dem Abpfiff gestürmt und beschädigt hatten. Nach einer gut 20-minütigen Unterbrechung hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark die Partie noch einmal für eineinhalb Minuten fortgesetzt.

Als dritte Instanz steht beiden Parteien noch das Schiedsgericht des DFB zur Verfügung. Theoretisch ist auch der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne möglich.