Eigentlich fehlten nur ein paar Spieler der BR Volleys und das Beachvolleyball-Duo Kay Matysik/Jonathan Erdmann, dann wäre wirklich alles da gewesen, was die Stadt in dieser Sportart Meisterliches zu bieten hat. Immerhin waren die zweimaligen Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig gekommen, die deutschen Ex-Meisterinnen Kathrin Holtwick/Ilka Semmler und dazu die Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann.
Alle vier genannten Duos starten für Berlin, und alle vier werden nach jetzigem Stand der Dinge bei den Olympischen Spielen in London diese Stadt repräsentieren. Was noch fehlt, ist ein Weltrekord. Der soll vom 10. bis 15. Juli in Berlin aufgestellt werden.
Generalprobe für London
Genauer gesagt: in der Waldbühne. Und noch genauer gesagt: Ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde soll erreicht werden. Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers haben sich dieses Ziel gesetzt. Mehr als 18.000 Tickets müssten dafür verkauft werden. Und um zu zeigen, wie ernst es ihnen damit ist, haben sie die sportliche Prominenz eingeladen. Die freute sich zunächst einmal darüber, dass überhaupt wieder eine Veranstaltung dieser Kategorie – sie ist mit 600.000 Dollar dotiert – in Berlin stattfindet.
Sara Goller berichtete: „Berlin kommt sehr gut an, alle freuen sich darauf.“ Das Turnier, da ist sie sicher, werde sehr hochkarätig besetzt sein kurz vor den Olympischen Spielen vom 27. Juli bis 12. August, denn: „Für einige wird das hier die Generalprobe für London.“
Model-Contest und Flutlichtballons
Allein dem Sport wollen die Veranstalter allerdings, zumal während der Sommerferien, nicht die riesige Sogwirkung zutrauen. Deshalb geben im Anschluss an das Finale der Männer am 14. Juli Culcha Candela ein Konzert; vor dem Endspiel soll ein Model-Contest für Berlinerinnen weitere Zuschauer anlocken. Das Beachvolleyball-Endspiel soll als „Night-Session“ unter zwei großen Flutlichtballons stattfinden. Weitere Informationen zu Terminen und Preisen gibt es unter www.grandslamberlinberlin.de.
diw

