Begehrter Jungstar

Arsenals Trainer Wenger bestätigt Interesse an Götze

Nun ist es amtlich: Auch Arsenal will den Dortmunder Nationalspieler Mario Götze verpflichten. Die Verantwortlichen des BVB nervt das Thema extrem.

Mario Götze weckt nachhaltig das Begehren der europäischen Spitzenvereine. Am Mittwoch bestätigte Arsene Wenger, Trainer des FC Arsenal, sein Interesse an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers. Nach dem 2:1-Sieg seiner Mannschaft im Gruppenspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund erklärte der Franzose in einem Interview mit dem Fernsehsender SAT.1, dass er Götze gerne nach London locken würde. „Für mich ist Mario Götze ein Zukunftsspieler. Er ist sehr begabt, er hat eine gute Einstellung. Es ist nicht überraschend, dass viele große europäische Vereine, an ihm Interesse zeigen“, sagte Wenger. Auf die Nachfrage, ob auch Arsenal am Dortmunder Mittelfeldspieler Interesse habe, erklärte Wenger: „Auch wir.“

Vor der Partie hatte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc einen baldigen Abgang von Götze ausgeschlossen. „Im Fußball gibt es zwar nie 100 Prozent, aber ich sage, zu 99 plus x Prozent wird Mario Götze in der nächsten Saison bei Borussia Dortmund spielen. Jetzt kann man das Thema in eine dicke Kiste tun, und zwar solange bis Spinngewebe drauf gewachsen ist“, sagte Zorc dem Fernsehsender Sky.

Angeblich soll Arseanl bereits im vergangenen Sommer 40 Millionen Euro für Götze geboten haben. Zorc sagte: „Der CEO von Arsenal hat mich im Sommer angerufen und ich habe ihm gesagt, dass das Thema für uns nicht zu besprechen ist. Ich habe gar nicht gefragt, wie viel er uns denn anbieten möchte, weil es für uns kein Thema ist. Und das hat er letztendlich dann auch akzeptiert.“

Auch Götzes Berater Volker Struth wiegelte erst einmal ab. „Das Interesse ehrt uns und es stimmt, dass viele Klubs ihn auf dem Zettel haben. Das wissen wir auch, aber wir ignorieren das. Wir führen keinerlei Gespräche. Der einzige Ansprechpartner, den wir da haben, ist Borussia Dortmund und da wird sich auch erst einmal nichts dran ändern", sagte Struth.