Tabellen-16.

Der HSV hat im Winter kein Geld für große Transfers

HSV-Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow erklärt, dass für Transfers in der Winterpause trotz der schwierigen sportlichen Lage "nicht viel Luft nach oben" sei.

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Aufgrund der finanziellen Situation beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hält Vorstandsboss Carl-Edgar Jarchow große Transferaktivitäten der Hanseaten in der Winterpause für ausgeschlossen. „Es sind nicht viele Reserven da. So wie wir die Lage vorgefunden haben, ist nicht viel Luft nach oben. Es sind im Winter keine großen Veränderungen möglich“, sagte der 56-Jährige dem „Kicker“ und bremste damit seinen Sportchef Frank Arnesen aus.

Der Däne hatte zuletzt erklärt, dass er sich in ein paar Wochen mit dem neuen Trainer Thorsten Fink zusammensetzen wolle, um die Schwachstellen im derzeitigen Kader zu benennen und über die Verpflichtung möglicher Verstärkungen zu reden. Jarchow hält wirtschaftlich aber allenfalls den Transfer eines neuen Profis für möglich.

„Wenn es dringend notwendig ist und wir alle zu dem Schluss kommen, dass wir uns verstärken müssen, ist ein Spieler machbar“, sagte der Klubchef und betonte, dass es das vornehmliche Ziel sein müsse, mit dem vorhandenen Personal „das Optimum zu erreichen“. Derzeit belegt der HSV den 16. Tabellenplatz und ist auch unter Fink, der vor gut drei Wochen die Nachfolge des entlassenen Michael Oenning angetreten hatte, noch ohne Punktspiel-Sieg . Eine externe Finanzierung neuer Spieler schloss Jarchow trotz der prekären sportlichen Lage aus.