Unglücksfall

Schwimmer stirbt bei Ironman-Triathlon in Roth

Ein 36-jähriger Sportler hat das 3,8 Kilometer lange Schwimmen zu Beginn des Ironman-Triathlon in Roth nicht überlebt. Reanimationsversuche kamen zu spät.

Foto: dpa / dpa/DPA

Ein Todesfall hat die Weltrekorde beim Ironman-Triathlon in Roth überschattet. Am Sonntag wurde ein im Main-Donau-Kanal treibender Mann reglos aus dem Wasser geborgen. Das bestätigte ein Polizeisprecher.

Der 36-Jährige hatte mit einer Staffel an der „Challenge Roth“ teilgenommen und wurde gegen 9 Uhr von Zuschauern am Rande der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke entdeckt. Reanimationsversuche schlugen fehl, ein Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Triathlonveranstaltung in der fränkischen Kleinstadt geht über die sogenannte Ironman-Distanz. Teilnehmende Athleten müssen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und zum Schluss eine Marathonstrecke über 42,195 Kilometer bewältigen.

In der Staffelvariante teilen sich drei Teilnehmer die Disziplinen, körperliche Fitness ist über die langen Strecken aber oberste Pflicht. Im Wettbewerb der Leistungssportler hatten Andreas Raelert und Chrissie Wellington jeweils neue Weltrekorde aufgestellt.