DFB-Pokal

BFC Dynamo empfängt den 1. FC Kaiserslautern

Oberligist BFC Dynamo bekommt es in der ersten Runde des DFB-Pokals mit einem Bundesligisten zu tun: Die Berliner empfangen den Traditionsklub 1. FC Kaiserslautern. Hertha BSC und der 1. FC Union müssen dagegen auswärts ran.

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Die drei Berliner Starter haben in der erste in der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/2012 unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen: Bundesligist Hertha BSC muss auswärts beim Nord-Regionalligisten ZFC Meuselwitz, Zweitligist Union ebenfalls auswärts beim zukünftigen West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen antreten.

Der Berliner Oberligist BFC Dynamo hat dagegen ein Heimspiel und trifft auf den Erstligisten 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer gewannen den Pokal bereits 1990 und 1996. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals wird vom 29. Juli bis 1. August 2011 ausgespielt. Der BFC hatte sich das Startrecht durch ein 2:0 im Berliner Pokalfinale gegen den Steglitzer FC Stern 1900 gesichert.

Frauen-Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi zog als Losfee im Beisein von DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Samstagabend zudem noch Duelle wie Eintracht Braunschweig gegen Bayern München oder Dynamo Dresden gegen Bayer Leverkusen. An der ersten Runde des 69. nationalen Pokalwettbewerbs nehmen insgesamt 64 Teams teil. Das Finale des DFB-Pokals findet am 12. Mai 2012 im Berliner Olympiastadion statt.

Herthas Coach Markus Babbel sagte über Regionalligist ZFC Meuselwitz: „Es hätte schlimmer kommen können. Ich weiß von unserem U-23-Trainer Karsten Heine, dass Meuselwitz vom Teamgeist lebt, sehr robust spielt und gerade zu Hause schon Rabbatz machen kann. Trotzdem, keine Frage, da müssen wir weiter kommen!“ „Wir wollen diesmal im Pokal endlich mal weit kommen“, kündigte Kapitän Andre Mijatovic an.

Auch für Michael Preetz ist die Sache klar: "Eine Aufgabe, die man als Erstligist natürlich lösen muss. Unsere U23 hat in der abgelaufenen Spielzeit zweimal knapp mit 1:0 gegen den ZFC gewonnen. Für die Thüringer wird es ein Festtag, für uns ein Arbeitstag."

Neuhaus' Rückkehr ins Ruhrgebiet

Union-Trainer Uwe Neuhaus hat mit Freude auf das Los reagiert. Die Partie bei Rot-Weiss Essen wird für den Coach zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Der Fußball schreibt schon verrückte Geschichten. Ich freue mich auf dieses Spiel, es wird eine Menge los sein dort“, sagte er laut einer Pressemitteilung des Fußball-Zweitligisten nach der Auslosung am Samstag. Sportlich sei es eine schwierige Aufgabe. „Aber natürlich sind wir der klare Favorit gegen den Regionalligisten. Das Weiterkommen ist Pflicht!“, betonte Neuhaus, der als Spieler und Trainer schon in Diensten der Essener gestanden hat.

Ähnlich sieht es auch Union-Präsident Dirk Zingler: „Ich freue mich immer, wenn es gegen Traditionsmannschaften geht. Das sind stimmungsvolle Spiele. Klar ist aber auch, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden wollen.“

Auch die Essener zeigten sich zufrieden: "Union als Klub ist per se nicht uninteressant. Wir freuen uns, dass unsere so titulierte Schülermannschaft sich nun gegen die Zweitligaprofis versuchen darf. Klar ist aber in jedem Fall: Um an der Hafenstraße zu bestehen, musst du bereit sein, Schmerzen zu ertragen", erklärte Essens Vorsitzender Michael Welling.