Die Europäische Fußball-Union Uefa hat die Strafen gegen Real Madrids Trainer Jose Mourinho wegen absichtlicher Gelb-Roter Karten reduziert. Der Portugiese darf in der Champions League beim Vorrunden-Abschluss am Mittwoch daheim gegen AJ Auxerre zwar weiterhin nicht auf der Bank sitzen. Der Berufungssenat verzichtete laut Uefa am Montag aber darauf, Mourinho für ein weiteres Spiel auf Bewährung zu sperren. Die Bewährungsfrist sollte drei Jahre laufen. Zudem wurde die Geldstrafe gegen den Trainer von 40.000 auf 30.000 Euro gesenkt. Sein Club muss nun 100.000 statt 120.000 Euro zahlen.
Mourinho wurde gesperrt, nachdem Real mit dem 4:0 bei Ajax Amsterdam am 23. November den Gruppensieg geschafft hatte. Fernsehbilder ließen darauf schließen, dass Mourinho Xabi Alonso und Sergio Ramos anwies, sich wegen Zeitspiels zum zweiten Mal verwarnen und damit vom Platz stellen zu lassen. Sie sollten ihre Sperren dann im bedeutungslosen Spiel gegen Auxerre absitzen. Beide dürfen wie Mourinho erst wieder im Achtelfinale eingreifen, ihre Geldstrafen in Höhe von jeweils 20.000 Euro bleiben bestehen. Die Torhüter Iker Casillas und Jerzy Dudek, die die Anweisungen weitergegeben haben sollen, müssen 10.000 beziehungsweise 5000 Euro zahlen.
dpa/cc




