Steve McClaren will die englische Woche des VfL Wolfsburg krönen: Zwei Siege stehen für den ersten englischen Trainer in der Bundesliga zu Buche – der dritte Streich soll an diesem Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Freiburg folgen. „Das ist vielleicht das größte Spiel der Saison, weil es darum geht, die begonnene Arbeit weiterzuführen. Wir können ein Zeichen setzen“, sagte der Wolfsburger Coach.
Nach einem Fehlstart mit drei Niederlagen hat der Meister von 2009 Tritt gefasst – vor allem, weil Torjäger und Mannschaftskapitän Edin Dzeko nach Belieben trifft. Fünf Tore in fünf Spielen, das schaffte der Bosnier bisher noch nie. „Lieber als meine fünf Tore wären mir zehn Punkte“, sagte Dzeko jedoch.
Fünf Treffer gelangen auch schon Freiburgs Sturm-Star Papiss Demba Cissé. Die auswärtsstarken Breisgauer verloren nur eines der vergangenen zehn Bundesliga-Spiele gegen Wolfsburg. Trainer Robin Dutt kann vermutlich auf Stammtorwart Simon Pouplin zurückgreifen, der seine Sprunggelenksverletzung auskuriert hat. „Er hat die ganze Woche über trainiert“, sagte Dutt. Nicht dabei ist SC-Profi Ivica Banovic. Er fehlt wegen seiner Rot-Sperre.
Der SC Freiburg kann am Sonntag wieder Stammtorwart Simon Pouplin einsetzen. Die etatmäßige Nummer eins hatte drei Spiele wegen einer Entzündung im Sprunggelenk gefehlt. Nach Auskunft des Klubs vom Samstag hat der Torhüter die Flugreise nach Wolfsburg mitangetreten.
„Fliegt er mit, spielt er auch“, hatte SC-Coach Robin Dutt noch am Freitag erklärt. Verzichten muss der Sportclub, der seine bisherigen zwei Auswärtsspiele gewonnen hat, auf Tommy Bechmann (nach Knie-OP), Johannes Flum (Aufbautraining), Jonathan Jäger (Knieverletzung), Pavel Krmas (Wadenverletzung), Stefan Reisinger (Adduktorenprobleme) sowie den rotgesperrten Ivica Banovic.
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