Taten sagen manchmal mehr als viele Worte. Also fasste sich Jack Kayil kurz. Der zehnte Pflichtspielsieg in Folge von Alba Berlin sprach ebenso für sich wie die 21 Punkte, die der 19-Jährige beisteuerte. Karrierebestwert. „Das freut mich“, sagte der Point Guard nach dem 89:83 (43:39) gegen die Frankfurt Skyliners, das die Hauptstädter in der Tabelle der Basketball Bundesliga (BBL) auf Platz drei klettern ließ.
Alba Berlin gelingt ein großartiger Start
Die Berliner erwischten einen beeindruckenden Start. Leicht und mit vielen Dreiern zogen sie auf 18:2 (8.) davon. Alles funktionierte, Alba zeigte sowohl mit als auch ohne Ball viel Bewegung, während die Gäste überfordert wirkten. Doch das war lediglich eine Momentaufnahme. Frankfurt bewies Zähigkeit, kämpfte sich langsam in die Partie und machte es den Berlinern immer schwieriger zu punkten.
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Gegen die bissigere Defensive der Hessen häuften die Ballverluste. Das Aufbauspiel verlor an Variabilität, das Fehlen von Spielmacher Martin Hermannsson (Knie) machte sich langsam bemerkbar. Frankfurt kam dagegen zu immer mehr Abschlüssen, der Vorsprung der Berliner schmolz stetig zusammen. Und verwandelte sich kurz nach Beginn der zweiten Hälfte in einen Rückstand. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie zum Nervenkrimi.
Die auswärtsstarken Frankfurter, die sich in der Tabelle bis auf Platz sechs vorgearbeitet hatten, setzten Alba unter Druck. Doch auch ohne Routinier Hermannsson und mit Kayil sowie dem sonst nur sporadisch eingesetzten Bennet Hundt als Spielgestalter lieferten sich die Berliner einen harten Kampf mit den Hessen. „Wir sind stark gestartet, haben danach leider ein bisschen nachgelassen, sind aber als Team zusammengeblieben“, sagte Jack Kayil, der in der Schlussphase mit zwei wichtigen Treffern den Sieg sicherte.



