Boogie Ellis brachte die Hoffnung noch einmal zurück bei Alba Berlin. Die kantige Defensive der Gäste hatte viele Nerven gekostet, doch der Wurf zum 69:74 (37.) trieb alle an. Martin Hermannsson legte nach und verkürzte auf 72:74 (38.). Alles schien wieder möglich gegen Elan Chalon. In einer dramatischen Schlussphase verpasste das Team von Trainer Pedro Calles jedoch eine gelungene Premiere in der Basketball Champions League und unterlag in der Uber Arena zum Auftakt der Gruppenphase vor 7233 Zuschauern mit 76:81 (43:35).

Für Alba ist die Liga ein Stück Neuland. Nach dem Wechsel von der Euroleague in die qualitativ tiefer angesiedelte Champions League müssen sich die Berliner erst auf die unbekannten Kontrahenten einstellen. Noch dazu mit einer Mannschaft, die mitten im Umbruch steckt, sich finden und erst ihr Potenzial entfalten muss. Das erschwerte die Aufgabe gegen Chalon zusätzlich.

Alba Berlin zeigt viele Defizite gegen die Franzosen

Vieles lief gegen die Franzosen nicht rund. Alba hatte Probleme mit der Abstimmung, war öfter unaufmerksam und produzierte reichlich Ballverluste. Die Kontrolle des Spielgeräts erwies sich aufgrund der Hartnäckigkeit der Gäste als schwierig. Viele überhastete Aktionen und Würfe waren die Folge. „Es kam vieles zusammen heute“, sagte Guard Malte Delow. Die Partie blieb derweil eng, die Führung wechselte oft. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte, denn Alba konnte die Konstanz vom Ende des zweiten Abschnitts nicht konservieren.

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Stattdessen entwickelte sich ein erbitterter Kampf, in dem vieles Stückwerk blieb. Phasenweise klappte fast nichts in der Berliner Offensive. Doch Alba wollte einen Fehlstart vermeiden, mit dem die Berliner bereits in der Bundesliga konfrontiert waren. Alba zeigte sich sehr engagiert und blieb dank der Treffsicherheit von Boogie Ellis (27 Punkte) im Spiel. Doch letztlich fehlte die Nervenstärke, um die Partie nach einem Rückstand von acht Punkten (66:74/37.) noch einmal zu drehen.

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