Basketball

Premiere für Alba in Istanbul

| Lesedauer: 2 Minuten
Theo Breiding
Ein harter Kampf steht Luke Sikma (r.) und Alba Berlin an diesem Mittwoch bei Darüssafaka Istanbul bevor

Ein harter Kampf steht Luke Sikma (r.) und Alba Berlin an diesem Mittwoch bei Darüssafaka Istanbul bevor

Foto: Maurizio Gambarini / picture alliance / Maurizio Gamb

Im Eurocup trifft das Basketballteam von Alba Berlin erstmals auf Darüssafaka Istanbul. Die Bilanz gegen türkische Teams ist schwach.

Berlin.  Der gefühlte Jahresurlaub ist vorbei. Der Ernst des Lebens hat Alba Berlin wieder nach einem trainingsfreien Wochenende, an dem nur Peyton Siva, Luke Sikma und Joshiko Saibou beim Allstar-Spiel in Göttingen ihren Spaß hatten. An diesem Mittwoch treten die Berliner am dritten Spieltag der Top 16 des Basketball-Eurocups bei Darüssafaka Istanbul an, einem der Topfavoriten auf den Titel (18.15 Uhr, Telekomsport).

Reneses: Größte Herausforderung in der Gruppe

Das von Albas ehemaligem Kapitän und Sportdirektor Mithat Demirel gemanagte Team sei „sicherlich die größte Herausforderung in der Gruppe“, sagt Coach Aito Reneses, der bei den zwei Trainingseinheiten am Montag noch immer mit einem reduzierten Kader auskommen musste. Die verletzten Bogdan Radosavljevic und Spencer Butterfield haben nicht voll mittrainieren können. Der Neue, Steve Vasturia, ist noch nicht spielberechtigt, Kresimir Nikic und Saibou plagen ebenfalls leichte Blessuren. Was dem Team bleibt, sagt Albas Trainer, sei, „ohne Druck unsere Außenseiterchance zu suchen“.

Was bei Albas Türkei-Reisen so wenig neu ist wie Verletzungssorgen. Auf das Team von Darüssafaka, das zuletzt Gran Canaria mit 88:70 nach Hause schickte, trifft Alba zwar zum ersten Mal. Gegen türkische Klubs ist es jedoch bereits das 29. Duell. Nur zweimal gab es auswärts etwas zu holen, 1991/1992 bei Fenerbahce und 2014/2015 bei Galatasaray. Die Gesamtbilanz: 10:18 Siege.

MVP Siva trifft auf MVP Wilbekin

Das sind Statistiken, die Peyton Siva wenig interessieren. „Wir fahren nirgendwo mit der Erwartungshaltung hin zu verlieren“, sagt Albas Spielmacher nach seiner Wahl zum „Wertvollsten Spieler“ des Allstar-Spiels (MVP) mit gestärktem Selbstbewusstsein, „sondern mit der Überzeugung, jeden schlagen zu können.“ So einfach wie Göttingen („Da ist alles reingefallen, und ich habe einfach weiter geworfen“) wird es in Istanbul jedoch sicher nicht. Da spielt MVP gegen MVP. Sein Gegenüber Scottie Wilbekin war mit 19,1 Punkten pro Spiel bester Spieler der gesamten Eurocup-Vorrunde.

( Theo Breiding )