Gleich ein Hunderter zum Auftakt – einen besseren Start in die Eurocup-Saison hätte sich Alba kaum wünschen können. Die Mannschaft von Aito Reneses begann stark, ließ nie nach und schlug Partizan Belgrad vor 8043 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 111:85 (57:39). „Wir haben heute aber sehr lange Strecken den Basketball gezeigt, den wir spielen wollen“, freute sich Sportdirektor Himar Ojeda. „Wir wollten unbedingt gut in den Cup zu starten“, strahlte Luke Sikma.
Hohe Führung schon zur Pause
Die Berliner hatten es nicht nur mit den Gästen aus Serbien zu tun, sondern auch mit dem Hallen-Computer, der die Spielstände und Ähnliches anzeigen sollte. Weil er das nur sporadisch tat, wurde die Partie erst kurz und dann beim Stand von 14:10 (6.) für 15 Minuten unterbrochen. Was ärgerlich war, aber ohne Schaden blieb.

Alba war dank einer intensiven Defensive gut gestartet. Sikma hatte das Spiel mit acht seiner insgesamt 19 Punkte angetrieben. Nach der Unterbrechung folgte ihm Spencer Butterfield, der an seinem 25. Geburtstag mit sieben Punkten in Folge auf 21:12 (7.) erhöhte und mit 24 Zählern Albas bester Werfer war. Alba bekam die Partie immer mehr in den Griff. Nach ersten Profi-Punkten von Kresimir Nikic (18) und einem Dreier von Marius Grigonis hieß es 35:21 (12.), dann 46:26 (16.), zur Halbzeit 57:39.
Selbst die Youngster mit breiter Brust
Eine Flut von Körben also, die auch gegen die poröse Verteidigung der Gäste erst mal erspielt werden musste. Alba war anzusehen, dass es ein weiteres Stück zusammengewachsen war. Youngster wie Nikic, Stefan Peno oder auch Tim Schneider spielten mit erstaunlich breiter Brust.
Im zweiten Durchgang stemmte sich Partizans Team mit einer etwas härteren Gangart gegen das drohende Debakel, die deutliche Niederlage verhindern konnte es jedoch nicht. Albas Intensität blieb hoch, egal, wer auf dem Feld war. Die Punkte blieben verdientermaßen in Berlin.
Schon morgen (19 Uhr) wird Alba in Göttingen antreten, keine 48 Stunden später werden die Baskets aus Bonn in der Mercedes-Benz Arena (17.30 Uhr) zu Gast sein.


