84:66-Sieg

Alba findet gegen Göttingen zurück in die Erfolgsspur

Lange mühte sich Alba gegen die Gäste aus Göttingen. Erst ab Mitte des letzten Viertels drehten die Berliner richtig auf.

Albas Kresimir Loncar setzt sich gegen zwei Göttinger durch

Albas Kresimir Loncar setzt sich gegen zwei Göttinger durch

Foto: Getty Images / City-Press/Getty Images

Berlin. Nach den personellen Veränderungen der vergangenen Tage brauchte Basketball-Bundesligist Alba Berlin eine Halbzeit, um bei seinem nächsten öffentlichen Auftritt zu seinem Rhythmus zu finden. Dann jedoch erspielte sich die Mannschaft von Sasa Obradovic einen 84:66 (42:40)-Erfolg gegen die BG Göttingen. „Wir haben eine harte Woche mit dem Eurocup-Aus in München hinter uns“, sagte der Trainer, „und es war sehr wichtig für uns, heute zu gewinnen und eine gute Stimmung und Grundlage für die nächsten Wochen zu schaffen.“

Milosavljevic fehlt gesperrt, Lowery verletzt

Ohne den verletzten Robert Lowery und den gesperrten Dragan Milosavljevic fand Alba zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die Berliner gingen sehr unkonzentriert zu Werke. Kaum ein Wurf fand den Weg in den Korb. Hinzu kamen zahlreiche Ballverluste. So lief der Hauptstadtclub ab Mitte des ersten Viertels stets einem Rückstand hinterher.

Zeitweise lagen die Gastgeber neun Punkte zurück. Erst Mitte des zweiten Viertels kamen sie wieder heran und gingen zur Pause knapp mit 42:40 in Führung. Alba agierte nach dem Seitenwechsel wesentlich konzentrierter und zielstrebiger. Bis auf zehn Punkte (52:42) zogen die Berliner davon. Die Niedersachsen wehrten sich noch einmal, doch während bei ihnen die Kräfte nachließen, spielteen die Gastgeber immer souveräner und bauten ihren Vorsprung aus.

Sieg bringt den Sprung auf Tabellenrang fünf

Durch den Sieg kletterten die Berliner um eine Position auf Platz fünf in der Bundesliga-Tabelle. Vor 10.841 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena waren Elmedin Kikanovic (20 Punkte), Jordan Taylor (16), Will Cherry (14) und Kresimir Loncar (10) die besten Schützen bei den Gastgebern.

Albas neuer Spieler Brandon Ashley spielte sich mit acht Punkten und elf Rebounds in 14:15 Minuten gleich in die Herzen der Zuschauer. Dort hatte sein Vorgänger Mitchell Watt nie einen Platz gefunden. Der 21-jährige Ashley wird Zeit brauchen, doch bei seinem Debüt blieb er ohne Ballverlust. „Ohne den gesperrten Milosavljevic und mit Ashley, der nur zwei echte Trainingseinheiten absolvierten konnte, waren die Voraussetzungen nicht einfach“, sagte Obradovic“, „aber insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht. Ashley hatte einen guten Einstand und hat gezeigt, dass er in der kurzen Zeit schon viel gelernt hat.“