Der junge Papa kann sein Glück nicht fassen, auch wenn er selbst bei der Geburt am Dienstag nicht dabei sein konnte. Doch jetzt lässt Alex Renfroe die ganze Welt teilhaben, nachdem der Basketballprofi von Alba Berlin in Nashville (USA) eingetroffen ist. „Ich bin so glücklich“, twitterte er. Ein anderer Tweet zeigt Töchterchen Olivia im rosa Strampelanzug von Alba. „Noch sind die Klamotten ein bisschen groß“, so Renfroe, „aber sie wird schon noch reinwachsen.“

Der Vater in spe hatte eigentlich rechtzeitig zur Geburt bei seiner Brandi sein wollen, doch dann setzten früher als erwartet bei seiner Ehefrau die Wehen ein. Während der 28-Jährige beim Bundesligisten seinem Job nachgegangen war, war die hoch schwangere Brandi bereits vor ein paar Wochen zu ihrer Familie in die Heimat gereist. Es schien klar, dass während dem Play-off um die deutsche Basketball-Meisterschaft, also in der entscheidenden Saisonphase, Renfroe sein Team würde verlassen müssen, um schnell in die Staaten zu fliegen. Fragen danach wiegelte er immer wieder ab. „Lasst uns einfach abwarten“, meinte Albas Spielmacher nur.

Doch nun hat Olivia alles über den Haufen geworfen. Wobei das Timing der Kleinen aus Sicht von Alba absolut vorbildlich war. Zwar ist Daddy seit Mittwochfrüh weg, doch er hat versprochen, am Freitag schon wieder beim Team zu sein. Zwar fehlt er den Berlinern nun teilweise während der Vorbereitung auf das erste Play-off-Viertfinalspiel gegen Oldenburg am kommenden Sonntag (20.15 Uhr, O2 World). Doch dies ist eher zu verschmerzen als während der Play-off-Serien, wenn innerhalb weniger Tage ein Spiel das nächste jagt.

Es gibt in der Basketball-Szene ein geflügeltes Wort, das ausdrücken soll, dass mit dem Play-off jetzt eine ganz besondere Zeit beginnt: „It’s Playoffs, Baby!“ Die Familie Renfroe freut sich erst einmal über ihr Play-off-Baby.

seb