Basketball

In Tel Aviv wird Alba schon in Gedanken bei Bamberg sein

Das letzte Spiel der Vorrunde der Europaliga wird für Alba eine gute Gelegenheit, sich einzuspielen - denn am Sonntag kommt Bamberg.

Foto: Martin Rose / Bongarts/Getty Images

Am Sonntag ist wieder einmal Basketball-Feiertag in Berlin. Für das Bundesligaspiel zwischen Alba Berlin und dem Meister Brose Baskets Bamberg (15 Uhr, O2 World) wurden bereits mehr als 12.000 Karten verkauft. Gut möglich, dass die Arena am Ostbahnhof in dieser Saison zum ersten Mal in einem Pflichtspiel mit 14.500 Zuschauern ausverkauft sein wird. Da läuft fast so nebenbei, dass die Berliner in der Europaliga am Donnerstag zum Abschluss der Vorrunde erst noch bei Maccabi Tel Aviv antreten müssen. Auch Alba-Profi Nihad Djedovic gibt zu: „Ein wenig sind wir in Gedanken schon beim Spiel gegen Bamberg.“

Alba sucht Ersatz für verletzten Vule Avdalovic

Freiwillig abschenken wird man die Partie in Israel sicherlich nicht. Es ist sogar eine gute Gelegenheit, sich ohne Druck für den Bundesliga-Gipfel einzuspielen. Rang vier und den Sprung ins europäische Top 16 hat Alba bereits sicher; bei einem Sieg in Tel Aviv und gleichzeitiger Niederlage von Siena gegen Gdynia wären die Berliner sogar Dritter. Eine eher unwahrscheinliche Variante. Als Vierter der Gruppe B träfe Alba in der nächsten Runde (Achtergruppe mit Hin- und Rückspielen) übrigens auf den Vierten der Gruppe D: bei einem Erfolg am Donnerstag gegen Partizan Belgrad wäre das – Bamberg.

Mit Hochdruck suchen die Verantwortlichen von Alba Ersatz für den schwer am Knie verletzten Spielmacher Vule Avdalovic. Selbst wenn der Neue schnell kommt, er wird erst einmal seine Zeit für die Integration brauchen.