Union Berlin hat Mauro Lustrinelli (50) als Cheftrainer verpflichtet. Das gab der Verein nun am Donnerstagmittag bekannt. Der Schweizer kommt vom FC Thun, den er jüngst in seiner Heimat zur Meisterschaft führte. Zuvor hatten sowohl „Sky“ als auch der „Kicker“ berichtet, dass eine Einigung bevorstehe. Laut Sky soll Union rund eine Million Euro Ablöse an Thun bezahlen, wo Lustrinelli einen Vertrag bis 2028 besaß.
Mauro Lustrinelli: Neuer Union-Trainer voller Vorfreude auf die Aufgabe
„Mauro Lustrinelli hat in den vergangenen Jahren gezeigt, wie er Mannschaften formen und weiterentwickeln kann. Der Meistertitel mit einem Aufsteiger spricht für seine fachliche Qualität, aber auch für seine Fähigkeit, eine Gruppe zu führen und zu begeistern“, erklärte Geschäftsführer Horst Held in einer Mitteilung des Vereins. Zudem entspreche seine Art, Fußball spielen zu lassen, genau den Vorstellungen des Bundesligisten. „Wir wollen aktiver spielen, verstärkt junge Spieler integrieren und gemeinsam erfolgreich sein. Wir sind überzeugt, dafür den richtigen Trainer gewonnen zu haben, und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, fügte Held abschließend hinzu.
Auch interessant
Lustrinelli selbst freut sich auf die Aufgabe in Köpenick. „Union ist ein besonderer Verein mit klaren Werten und ehrlichen Menschen. Ich bin hochmotiviert und voller Vorfreude, um gemeinsam mit den Gremien, den Mitarbeitern, den Fans und natürlich mit der Mannschaft eine neue Reise zu beginnen“, sagte der neue Übungsleiter der Eisernen. „Mit Zusammenhalt, Leidenschaft, ehrlicher Arbeit und Mut können wir zusammen erfolgreich sein.“
Union Berlin: Mauro Lustrinelli folgt auf Marie-Louise Eta und könnte eine neue Ära prägen
Bei Union folgt Lustrinelli auf Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die mit Union zum Ende der abgelaufenen Saison den Klassenerhalt perfekt machte. Zuvor hatten sich die Berliner im April nach einer schwachen Rückrunde von Trainer Steffen Baumgart getrennt.
In Köpenick begründet Lustrinelli womöglich die nächste erfolgreiche Ära eines Schweizers. In seiner von 2018 bis 2023 dauernden Amtszeit führte Urs Fischer den Verein aus der 2. Liga bis in die Champions League. Einst war Lustrinelli in Thun sogar als Fischers Co-Trainer tätig gewesen.
Auch interessant
Lustrinelli arbeitete seit 2022 als Chefcoach in Thun. Dort stieg er in der Saison 2024/2025 in die Super League auf, ehe der Klub unter ihm in der kürzlich abgelaufenen Spielzeit überraschend den Titel gewann.
SID/dw




