Nach dem deutlichen 0:4 (0:2) beim FC Bayern München üben Unions Geschäftsführer Horst Heldt, Trainer Steffen Baumgart und Kapitän Christopher Trimmel scharfe Kritik. Die kommenden Wochen werden für den Fußball-Bundesligisten Union Berlin entscheidend. Die Stimmen zum Spiel gegen den Rekordmeister.

Union-Kapitän Christopher Trimmel über …

… die eigene Unterlegenheit: „Wir haben auswärts gegen die beste Mannschaft gespielt. Das ist immer schwierig, aber wir hatten uns mehr vorgenommen. Um ehrlich zu sein: Mit einem 0:4 sind wir noch gut bedient, es hätte höher ausfallen können. Bayern ist stark, aber insgesamt war es von uns zu wenig.“

… die Gründe der Niederlage: „Wir waren nicht mutig genug. Speziell in der ersten Halbzeit hat Bayern viele Bälle hinter unsere Kette auf Olise gespielt. Da müssen wir besser agieren. Er ist ein Unterschiedsspieler und nutzt seine Situationen eiskalt. Wir wollten in der Pause etwas verändern, aber es ist uns nicht gelungen.“

FC Bayern Muenchen vs. 1. FC Union Berlin, Fussball, 1. Bundesliga, 27. Spieltag, 21.03.2026
Christopher Trimmel (r.) kann Serge Gnabry den Ball – wie so oft in diesem Spiel – nicht abnehmen.© picture alliance / kolbert-press | kolbert-press/Christian Kolbert

… die Gefahr, „abgeschossen“ zu werden: „Man versucht, auf dem Platz zu kommunizieren – das ist nicht immer einfach, weil Bayern nicht aufhört. Das ist der Unterschied zu vielen anderen guten Teams. Jetzt ist Länderspielpause, danach kommen die wichtigen Spiele für uns.“

… sein Fazit: „Auch gegen den FC Bayern sind wir selbstkritisch genug, zu sagen: Das war insgesamt nicht gut. Trotzdem können wir positiv bleiben, weil man gerade hier in München immer verlieren kann.“

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Geschäftsführer Horst Heldt über …

… die Partie der Köpenicker in München: „So kannst du natürlich nicht auftreten. In allen Belangen waren wir unterlegen – deshalb geht die Höhe des Ergebnisses absolut in Ordnung. Ehrlicherweise können wir froh sein, dass wir nicht noch mehr Gegentore bekommen haben.“

… die eigentlich solide Anfangsphase: „Es ist hier immer schwierig. Gegen Bayern versucht man verschiedene Strategien. Du kannst dich nicht nur einigeln, du musst auch für Entlastung sorgen – das ist uns nicht gelungen.“

… den Doppelschlag vor der Pause und das 0:3 kurz nach Wiederbeginn: „Wir wissen, gegen wen wir spielen, aber die Gegentore waren zu einfach. Wir haben Glück gehabt, dass es am Ende ‚nur‘ vier waren. So hast du keine Chance.“

… den anstehenden Saisonendspurt: „Wir gehen mit einer Niederlage in die Länderspielpause, haben aber weiterhin die Möglichkeit, gegen andere Gegner zu punkten. Wir müssen akribisch schauen, was nicht gut war – und das war eine Menge.“

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Trainer Steffen Baumgart über …

… den Spielverlauf: „Ich bin mir relativ sicher, dass wir heute chancenlos waren. Ich will meinen Jungs keinen großen Vorwurf machen, aber die Überlegenheit war in allen Belangen zu sehen. Selbst wenn wir gehofft haben, es in der einen oder anderen Situation besser zu machen – am Ende haben wir es nicht gut gemacht.“

GER, FC FC Bayern Munich vs. 1. Union Berlin, Fussball, Bundesliga [Bundesliga], 27. Spieltag, Saison 2025/2026, 21.03.2026
Union-Cheftrainer Steffen Baumgart zeigte sich beeindruckt von der dominanten Spielweise des FC Bayern.© picture alliance / Eibner-Pressefoto | Jenni Maul

… die Stärke des FC Bayern München: „Die Bayern haben uns zu Fehlern gezwungen – das muss man deutlich sagen. Zur Halbzeit war das 0:2, wenn wir ehrlich sind, fast ein gutes Ergebnis. Ich hatte das Gefühl, wir hatten kaum den Ball und Bayern hat nicht aufgehört. Riesenkompliment, wie sie spielen.“

… den Blick nach vorn: „Sicherlich kann man auch hier einiges besser machen. Jetzt holen wir in der nächsten Woche erst einmal Luft und konzentrieren uns dann auf die kommenden Aufgaben.“

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