Während die Nachrichten am Platz keine ganz so guten waren, hatte der 1. FC Union mit Blick auf die Zukunft etwas Erfreuliches zu vermelden. Der Fußball-Bundesligist sicherte sich ab der neuen Saison die Dienste von Paul Seguin (26). Der Mittelfeldspieler wechselt von der Spielvereinigung Greuther Fürth an die Alte Försterei.

Dort werden wegen positiver Corona-Tests Torwart Andreas Luthe und Stürmer Kevin Behrens vorerst nicht zu sehen sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit muss Stammkeeper Luthe damit im nächsten Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart durch Frederik Rönnow ersetzt werden. Angreifer Behrens stand zuletzt nicht im Kader. Er war bereits im November an Corona erkrankt.

Der Neue will Unions Entwicklung fortführen

Seguin, ein gebürtiger Magdeburger und Sohn des früheren DDR-Spitzenspielers Wolfgang Seguin, debütierte mit 21 Jahren beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Inzwischen kommt er auf 49 Partien im Oberhaus. „Ich bin nicht weit von Berlin aufgewachsen, daher verfolge ich den Verein schon viele Jahre. Es ist beeindruckend, wie Union sich in der Bundesliga festgebissen hat und sich dabei aber immer treu geblieben ist. Mit meiner Leistung möchte ich dazu beitragen, die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren auch in der nächsten Saison fortzuführen“, sagt Seguin zu seinem Wechsel.

Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei Union, ist überzeugt, dass Seguin mit seiner „Spielweise sehr gut zu uns passt“. Zudem habe wichtige Erfahrungen als Profi gesammelt. Dazu gehören auch 100 Partien in der Zweiten Liga, unter anderem für Dynamo Dresden.

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BM