Ein weißes, frisch gestärktes Tischtuch bedeckt die lange Tafel im Wohnzimmer. Edle Gläser und Besteck glänzen im Kerzenschein. Im Kamin prasselt ein Feuer, während uns aus der Küche bereits dezentes Geschirr-Geklapper und das Brutzeln aus Pfannen auf das Kommende einschwört. Dann öffnet sich die Tür, und Holger Sudmann balanciert die Teller mit dem ersten Gang unseres Wunschmenüs herein: Erbsenschaumsuppe mit Roter Bete.

Als Privatkoch gehört Küchenmeister Sudmann zwar nicht zum festen Inventar der Ferienvilla „La Mer“, aber er kommt, wenn man ihn bucht. Steht das Menü, werden die passenden Weine ausgesucht. Und am Tag X heißt es für die Urlauber dann nur noch, sich verwöhnen und bedienen lassen.

Der Mietkoch-Service ist ein Angebot von vielen in der Villa „La Mer“. Da kann man sich Brötchen vom Bäcker liefern und Kühlschrank wie Weinkeller nach Gusto füllen lassen.

Wird eine Pianistin gebraucht, die während eines Festes auf dem wertvollen Jugendstil-Flügel spielt, wird auch das organisiert. Überhaupt scheut das Besitzerpaar, Ulrich und Barbara-Anette Wiesenewsky, keine Mühen, um erfüllbare Gästewünsche zu realisieren.

All dies trug dazu bei, dass die 2009 errichtete Villa schon zwei Mal zum „Besten Ferienhaus in Deutschland“ gekürt wurde – zuletzt 2013. Aber auch ihrer Exklusivität, Größe und Wertigkeit, die sich in allen Details der Ausstattung zeigt, verdankt sie es, bei der bundesweiten Klassifizierung von Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Privatzimmern durch den Deutschen Tourismusverband die höchste Punktzahl erzielt zu haben.

Eine Liebe zur französischen Lebensart

Die Villa „La Mer“, nicht weit von Boltenhagen gelegen, bietet 400 Quadratmeter und damit Schlafplatz für maximal 13 Personen. Ihr Name verrät die Liebe ihrer Besitzer zur französischen Lebensart, und so tragen auch die beiden Wohneinheiten, in die sich das Ferienhaus unterteilt, entsprechende Bezeichnungen: „Savoir Vivre“ für das 320 Quadratmeter große Haupthaus und „Fleur de Sel“ für die kleinere Einliegerwohnung.

Wer zu zweit, mit Freunden oder mit Familie reist, hat in der Regel mit dem Haupthaus genug: Ein repräsentativer Eingangsbereich, die moderne, mit allem Pipapo ausgestattete Küche plus Hauswirtschaftsraum, vier Schlafräume und ebenso viele Badezimmer, eine Sauna und ein Innenpool füllen den Platz zwischen Erdgeschoss und Dach.

Das Wohn-Esszimmer, das Herzstück der Villa, bietet viel Noblesse – vom alten bretonischen Geschirrschrank bis zum Wurzelholz-Flügel, auf dem natürlich gespielt werden darf.

Die Bewohner auf Zeit nutzen diesen 60 Quadratmeter großen Raum für ausgedehnte Mahlzeiten, um bei einem Glas Rotwein am Kamin zu träumen oder faul Filme guckend und Musik hörend auf dem Sofa zu lümmeln. Einzigartig: Die Bibliothek bietet mit französischen Klassikern, Krimis, Kunstbänden oder Liebesromanen genug Lesestoff für mindestens hundert Urlaube.

Ostseeurlaub abseits des Massentourismus

Die reetgedeckte Fünf-Sterne-Villa und ihr gepflegter Garten liegen an einer Kopfsteinpflasterstraße im verträumten Dörfchen Groß Schwansee, jeweils 45 Autominuten von Lübeck und Wismar entfernt. Eingebettet in die Stille von Feldern und Wald, ist dies ein Platz für alle, die einen Ostseeurlaub abseits des Massentourismus verbringen wollen.

Keine fünf Gehminuten von hier steht das 1745 vom Freiherrn von Booth erbaute und inzwischen liebevoll restaurierte „Schlossgut Groß Schwansee“ in direkter Nähe zur Lübecker Bucht. Die Küche seiner beiden Restaurants gibt mehr als guten Grund, nicht selbst zu kochen und seine herrliche Lage jede Menge Gelegenheit für Spaziergänge. Hinter dem kleinen Schlosspark führt eine Lindenallee schnurstracks Richtung Meer. Der Strand ist ein Traum.

Auch anderswo in Nordwestmecklenburg lässt sich kilometerlang über feinsandige Strände laufen, lassen sich zwischen Wiesen, Wäldern und Seen abwechslungsreiche Entdeckungstouren machen. So kann man durch den prachtvollen Landschaftsgarten von Schloss Bothmer schlendern oder einige der verbliebenen Windmühlen in Deutschlands einstiger Kornkammer besuchen, in denen Künstler, Galeristen oder Gastwirte eine Heimat gefunden haben.

Oder man folgt den Spuren der Backsteingotik zu Kirchen, wie sie in Grevesmühlen, Schönberg oder Klütz stehen. Auch die Hanseschönheit Wismar mit ihren Altstadtgassen ist ein feines Ausflugsziel. Es gibt viele Möglichkeiten in der an Natur und Kultur so reichen Region.

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von der Villa „La Mer“. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.