In der Urlaubszeit wird so manches Geheimnis gelüftet. Dazu darf man jene Erhebung eines in den Nachrichtenagenturen nicht näher bezeichneten britischen Tourismusunternehmens zählen, die ergab, dass Britanniens Männer für einen einwöchigen Urlaub ganze drei Unterhosen einpacken, Frauen hingegen zehn Slips.

Des Weiteren ergab die Befragung, dass die Männer fast alles, was sie in die Tasche stecken, im Urlaub auch anziehen, Frauen dagegen benutzen nur 64 Prozent ihrer mitgenommenen Kleidung.

Die Nase muss deshalb aber niemand rümpfen, denn die britischen Männer packen nur deshalb weniger Unterwäsche ein, weil sie tagsüber in Badehose am Pool liegen und Bier trinken, heißt es in der Umfrage weiter.

Mal abgesehen davon, dass auch die Deutschen in solchen Umfragen nie sonderlich gut weg kommen – angeblich wechseln 20 Prozent der Teutonenmänner ihren Schlüpfer nicht täglich; bei den Frauen sind es sechs Prozent – , sollte man eines nicht vergessen: Es sind die Briten, namentlich die Schotten, die die schöne Tradition der Männerröcke bewahren.

Und unterm Schottenrock trägt man bekanntlich gar nichts, was eine weitere Erklärung für den niedrigen Schlüpferbedarf britischer Urlauber ist.

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