Einsame Strände, idyllische Dörfer, unberührte Natur: Zehn Regionen, die Sie besuchen sollten, bevor alle anderen hinfahren. Zehn solcher Ziele über den Globus verteilt haben die Autoren der weltbekannten Reiseführerreihe „Lonely Planet" jetzt zusammengestellt.
Bay of Fires, Tasmanien
Warum jetzt hinfahren? „Weiße Sandstrände, saphirblaues Meer, azurfarbener Himmel – und niemand außer einem selbst. Das ist die Bay of Fires: die verborgene Ecke Tasmaniens mit perfektem Strand, von Wald gesäumter und geschützter Bucht und Felsen, die mit leuchtend roten Flechten bedeckt sind. Es ist noch nicht lange her, dass die idyllische Küste international bekannt wurde. Zeit, sie selbst zu entdecken“, sagt das Team von Lonely Planet.
Angebot: Nach Tasmanien und zur Bay of Fires führt eine Radreise von Green Island Tours (9. bis 27. Februar 2009), mit Flügen und Übernachtungen kostet sie ab 1850 Euro ( www.green-island-tours.de ).
Baskenland, Frankreich und Spanien
Warum jetzt hinfahren? „Ein Land, zwei Länder, sieben Provinzen, eine Sprache, zwei Sprachen – das ist das Baskenland. Von Bergen und Ozean liebkost, führt seine Geschichte so weit in die Vergangenheit, dass seine Bewohner behaupten, die ältesten Europäer zu sein.“
Angebot: Schnellentschlossenen bietet TUI Ende Oktober Flüge und fünf Hotelübernachtungen in Bilbao für zwei Personen ab 927 Euro an ( www.tui.com ).
Chiloé, Chile
Warum jetzt hinfahren? „Mit neuem Naturschutzgebiet und dem ältesten Agrotourismusnetz des Landes bietet Chiloé Abenteuer für Abenteurer. Erlebenswert: Wale beobachten und Pinguine an der Felsenküste von Puñihuil.“
Angebot: Das zweiwöchige Paket „Faszinierende Naturwunder“ mit Besuch der Insel Chiloé bietet Marco Polo Reisen ab 4243 Euro an ( www.marco-polo-reisen.com ).
Ko Tao, Thailand
Warum jetzt hinfahren? Erst Ko Samui, dann Ko Phangan, jetzt heißt das Kultziel an Thailands kristallener Golfküste Ko Tao. Heutzutage kommen schon Tausende von Besuchern und beten das türkisblaue Wasser förmlich an, nicht wenige von ihnen bleiben für immer. Trotzdem wird es noch eine Zeit dauern, bis große Hotelketten die typischen Häuschen am Meer mit Bulldozern platt wälzen und dort ihre Anlagen hochziehen.“
Angebot: Zwei Wochen inklusive Flügen und Übernachtungen sind bei Thailand Tours ab 1500 Euro buchbar ( www.thailand-tours.net ).
Languedoc, Frankreich
Warum jetzt hinfahren? „Languedoc, einst Aschenputtel des Südens, wurde lange von seinen Schwestern überschattet: der farbenprächtigen Provence und der aufdringlichen Côte d’Azur. Jetzt ist Languedoc ebenbürtig, versprüht einen diskreten Charme, den seine vielbesuchten Schwestern verloren haben.“
Angebot: Die Region lässt sich sehr gut mit dem Hausboot erkunden. Über den Veranstalter Ferien auf dem Wasser ist ein Hausboot etwa für zwei Personen pro Woche ab 532 Euro (im Frühjahr) zu buchen ( www.ferien-auf-dem-wasser.de ).
Nam Ha, Laos
Warum jetzt hinfahren? „Luam Nam Tha, die nordwestlichste Provinz von Laos, ist vor allem für das Ökoprojekt Nam Ha im gleichnamigen Nationalpark bekannt. Dabei leben über 30 unterschiedliche ethnische Gruppen auf 222,400 Hektar. Außerdem: Das dichtbewaldete Gebirge und langgestreckte Hochland ist die ideale Landschaft für Trekking.“
Angebot: Der Veranstalter Drachenboottouren bietet eine 22-tägige Reise nach Laos und Kambodscha (31. Januar bis 21. Februar 2009), die auch zum Ökoprojekt Nam Ha führt, ab 2950 Euro ( www.drachenboottouren.de ).
The Big Island, Hawaii
Warum jetzt hinfahren? „Big Island wird neben den anderen Hawaii-Inseln, den vielbesuchten Brüdern Maui, O’hahu und Kaua’i, oft übersehen. Dabei hat The Big Island alles, was eine tropische Insel verspricht (plus lavaspuckender Vulkane), außerdem ist es dort weniger teuer als bei den ,Geschwistern‘“.
Angebot: Die Reise „Inselparadies Hawaii – Naturwunder in der Südsee“ von Geo Tours führt auch nach Big Island (19. Januar bis 1. Februar 2009), Preis ab 3350 Euro inklusive Flüge und Übernachtungen ( www.geo-tours.de ).
San Andrés & Providencia, Kolumbien
Warum jetzt hinfahren? „Die beiden Hauptinseln sind wie Yin und Yang. San Andrés ist längst auf viele Besucher eingestellt, bietet Ferienfreuden wie Jetskifahren und Unterwassertouren. Wem der Trubel zu viel ist, der fliegt ins nur 90 Kilometer entfernte und rar besiedelte Providencia. Die 4500 Einwohner scheinen sich gut zu kennen, und Besucher werden wie Familienmitglieder aufgenommen.“
Angebote: Südamerika-Spezialist America Andina berechnet für zwei Wochen (eine Woche San Andrés, eine Woche Providencia) inklusive Flüge ab/bis Cartagena und Übernachtungen ab 2200 Euro ( www.america-andina.de ).
Spitzbergen, Norwegen
Warum jetzt hinfahren? „Die norwegische Inselgruppe, etwa so groß wie Irland, ist gerade mal 1300 Kilometer und damit nur einen Schneeballwurf vom Nordpol entfernt. Hier, in Europas nördlichster und zugleich der nördlichsten bewohnten Gegend der Welt, ist auch noch ein Lenin-Denkmal zu sehen, in Barentsburg, der einzigen noch verbliebenen russischen Siedlung auf der Inselgruppe.“
Angebot: „Island–Spitzbergen–Norwegen“ heißt die 18-tägige Reise auf der „MS Amadea“ von Studiosus. Inklusive Übernachtungen und Flüge werden ab 5295 Euro berechnet ( www.studiosus.de ).
Yunnan, China
Warum jetzt hinfahren? „Yunnan entwickelt sich derzeit zum Geheimtipp unter Reisenden, weil die Provinz eine große Vielfalt bietet (kulturell, landschaftlich). Für inländische Touristen ist Yunnan längst eine Traumdestination – die Zahl der Besucher wächst um erstaunliche zwölf Prozent pro Jahr.“
Angebot: Vom 7. Februar bis zum 1. März 2009 veranstaltet das Forum Anders Reisen die Rad- und Trekkingtour „China – entlang der Teestraße in Südyunnan“, inklusive Flüge, Hotelübernachtungen, Fahrradmiete und weiteren Leistungen ab 2895 Euro ( www.forumandersreisen.de ).
Der Band „
Lonely Planet’s Best in Travel 2009
” (auf Englisch) ist jetzt erschienen, Preis: umgerechnet etwa 20 Euro, erhältlich über
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