Im Arktischen Ozean nördlich von Russland liegt die Insel Einsamkeit. Das nur 20 Quadratkilometer große, unbewohnte Eiland wurde am 26. August 1878 von Edvard Holm Johannesen entdeckt. Anfang der 1930er-Jahre wurde auf der Insel der Halswirbel eines Plesiosaurier gefunden.

Taongi ist das nördlichste und trockenste Atoll der Marshallinseln im Pazifik. Das nur 3,2 Quadratkilometer große, unbewohnte Eiland wurde am 21. August 1526 von Alonso de Salazar entdeckt. Erst nach neuneinhalb Jahren fand man am Strand das Wrack eines vermissten Bootes – ganz in der Nähe eines Grabes.

Die Bouvetinsel, von drei Expeditionen vergeblich gesucht, liegt im Atlantik. Das 49 Quadratkilometer große, unbewohnte Eiland wurde am 1. Januar 1739 von Jean-Baptiste Charles Bouvet de Lozier gesichtet, am 10. Dezember 1825 von George Norris betreten und am 27. Februar 1930 von Norwegen annektiert.

Die Sankt-Paul-Insel liegt im Indischen Ozean. Das sieben Quadratkilometer große, unbewohnte Eiland wurde 1559 in einer portugiesischen Karte erwähnt, am 19. April 1618 von Harwick Claesz de Hillegom gesichtet und am 24. Oktober 1892 von Frankreich annektiert. Zwei Franzosen sollen hier einen Mulatten ermordet und verspeist haben.

Die Antipoden-Insel liegt im Pazifik und gehört zu Neuseeland. Das 21 Quadratkilometer große, unbewohnte Eiland wurde am 26. März 1800 von Henry Waterhouse entdeckt. Das Land ist bergig und baumlos, das Klima kalt und rau. Die eingeführten Rinder sterben schnell in der falben Steppe aus Gras.