Die Pläne könnten schon in der neuen Woche vorgestellt werden, berichtete das „Wall Street Journal“ im Internet. In der Folge würden wohl auch einige verantwortliche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, so die Zeitung. Bartz sucht bereits eine Reihe neuer Führungskräfte wie etwa einen Marketing-Chef. In der Krise verlor Yahoo zuletzt wichtige Mitarbeiter unter anderem an die Konkurrenz.

Mitte Januar hatte Bartz die Nachfolge von Yahoo-Mitgründer Jerry Yang an derKonzernspitze angetreten. Yang hatte sich wegen seiner Ablehnung einer Übernahme von Yahoo durch Microsoft scharfe Kritik von Aktionären zugezogen.

Bartz muss nun unter anderem entscheiden, ob Yahoo das Geschäft mit der Internet-Suche behält oder etwa doch noch an Microsoft verkauft. Marktführer ist hier mit weitem Abstand der Internet-Konzern Google.

dpa/lw