Computer-Markt
Die Nachfrage nach PCs ist weltweit sehr unterschiedlich. Während sie in einigen asiatischen Ländern um zehn Prozent wächst, sind es in den USA etwa nur 2,9 Prozent. Die größten Anbieter dort sind momentan Dell mit einem Marktanteil von 27,9 Prozent und Hewlett-Packard mit 25,7 Prozent. Weltweit wurden seit dem Jahr 1981 PCs im Wert von rund 2,25 Billionen Euro verkauft. Bis zum Jahr 2010 wird es voraussichtlich eine Milliarde PC-Besitzer geben.
Marktführer
Der mit Abstand größte Hersteller von Prozessoren, den Gehirnen der Computer, ist das kalifornische Unternehmen Intel. Der Konzern erzielt rund 70 Prozent seines Umsatzes mit den Prozessoren, also umgerechnet etwa 10,83 Mrd. Euro. Der gesamte Markt für Computer-Prozessoren ist laut Branchenschätzungen 13,5 Mrd. Dollar groß.
Zulieferer
Ihre Produktionsanlagen kaufen die Chiphersteller bei Anlagenbauern. Der größte unter ihnen ist der kalifornische Konzern Applied Materials, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 9,2 Milliarden Dollar (6,7 Milliarden Euro) erzielte. Weil sich jedoch im Computerbau immer niedrigere Margen erzielen lassen, weiten die Anlagenbauer ihr Geschäft auf die lukrativere Herstellung von Solaranlagen aus.
Moores Law
Es geht zurück auf Gordon Moore, Mitbegründer von Intel. Aussage: Alle 24 Monate verdoppelt sich die Zahl der Transistoren eines Chips. Die Aussage leitet er aus dem rasanten technischen Fortschritt der Halbleiterindustrie ab. Ursprünglich sah Moore die Verdopplung sogar jedes Jahr. Das lag daran, dass die Fortschritte in den 60ern und zu Beginn der 70er noch rasanter waren.
Neue Chips
Derzeit sind Chips mit zwei Rechenkernen, sogenannte Dual Core Prozessoren, der Standard in PCs. Bei dieser Technologie verbraucht der Prozessor weniger Strom und benötigt weniger Kühlung. Intel will noch 2007 Chips mit vier Rechenkernen auf den Markt bringen. Für Computerspiele und Videoanwendungen sollen diese Chips bis zu 40 Prozent schneller sein als die Vorgänger.




