Ein frisches Bier perlt auf dem Tresen, glimmende Kippen sorgen für eine nebulöse Wochenendsicht der Dinge. Musik zuckt durch die Kneipe, tanzt mit dem Rauch um die Köpfe der Besucher, die vor der Theke wie um einen Altar hocken.
Zwischen brüllenden Gesprächen passiert es dann. Irgendwo, irgendwann wandert eine Hand in die Hose und holt ein Handy heraus. Je später der Abend, desto schlechter ist diese Idee.
Denn auch wenn es so sein mag, dass Kinder und Betrunkene die Wahrheit sprechen: Manchmal ist es einfach besser, die Klappe und vor allem die Finger still zu halten.
Ein dummer Satz ist schnell gesprochen, doch er verhallt im besten Fall ungehört.
Eine vom Alkohol inspirierte SMS dagegen wird ihren Schreiber verfolgen. Schlimmstenfalls bis ins Internet. Auf der Website smsvongesternnacht.de werden sie gesammelt.
Sogar eine Gruppe in Facebook ergötzt sich an den gestammelten Botschaften aus der Nacht.
Manchen Sprüchen merkt man es an, dass der Besitzer sein Handy für gewöhnlich unter der Gürtellinie trägt. Lesen Sie hier selbst ...
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